Impfzentrum-Standort war nicht alternativlos

Sitzendorf  Sitzendorfs Bürgermeister hatte auch das neu errichtete, aber wegen der Pandemie bis auf die Feuerwehr ungenutzte Gebäude empfohlen

Die Feuerwehr hat das Sitzendorfer Multifunktionsgebäude bezogen, alle anderen Funktionen sind aber wegen der Pandemie blockiert.

Die Feuerwehr hat das Sitzendorfer Multifunktionsgebäude bezogen, alle anderen Funktionen sind aber wegen der Pandemie blockiert.

Foto: Henry Trefz

Angesichts der hohen Corona-Inzidenzzahlen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt hat Kreistagsmitglied Martin Friedrich (CDU), Bürgermeister in Sitzendorf und zugleich stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender begrüßt, dass es nun endlich Klarheit darüber gibt, wo im Landkreis geimpft werden wird. Dies sei auch dringend.

Ob die gewählte Immobilie die richtige sei, da wolle er sich nicht in Entscheidungen der Kreisverwaltung einmischen. Auf Nachfrage erklärte er, das fertige Multifunktionsgebäude in Sitzendorf, das zwar die Feuerwehr bezogen habe, das zugleich in seinen weiteren Funktionen wegen der Pandemie nicht genutzt werden könne, sei sowohl der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen als auch dem Landkreis als potenzielle Immobilie gemeldet worden. Natürlich sei klar, dass Sitzendorf nicht wirklich zentral für den Landkreis liege, doch gebe es durchaus auch spezifische Vorteile. So verfüge das Haus neben der grundsätzlichen Größe des Raumes über eine Notstromversorgung für die Kühlkette, es gebe einen Parkplatz und die Möglichkeit, das Gebäude im Einbahnstraßenverkehr zu betreten und zu verlassen. Beide Institutionen hätten das Angebot der Kommune zumindest zur Kenntnis genommen.