Eisenberg. Saale-Holzland: Owambo-Ziegenkind „Hope“ kam als „Trojanisches Pferd“ nach Eisenberg. Was es damit auf sich hat.

Das 30. Osterfest im Tiergarten von Eisenberg kann dessen Leiter Mathias Wiesenhütter mit einem Wort beschreiben: „traumhaft“. Das Wetter passte, es wimmelte von Besuchern, Kinder und Tiere verstanden sich prächtig. Riesenosterfiguren verteilten über 3000 Eier. Am Nachmittag durfte Selina, die mit ihrem Vater aus Leipzig zu Besuch war, ein Owambo-Ziegenkind auf den Namen „Hope“ – Hoffnung – taufen.

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„Hope war eine Weihnachtsüberraschung“, erzählt Tierpflegerin Yvonne Apel. „Als ich am 27. Dezember morgens zur Arbeit kam, traute ich meinen Augen nicht. Über Nacht hatte es im Ziegengehege Zuwachs gegeben.“ Für Mathias Wiesenhütter ist die Ziege ein trojanisches Pferd. „Als ihre Mutter in unseren Tiergarten kam, wusste niemand, dass sie tragend ist.“ Außer Hope leben in der Owambo-Wohngemeinschaft Heidi, Helga, Frank, Frieda und Franzi.