Saalfeld. Partei stellt Liste mit 14 Personen für den Urnengang am 26. Mai auf. Neben alten Bekannten gibt es auch ein paar neue Gesichter.

14 Personen umfasst die Liste der Saalfelder Linken für die anstehende Stadtratswahl. Das haben die Mitglieder des Stadtverbandes laut einer Mitteilung der Partei vergangene Woche beschlossen. Auf Platz 1 setzt die Partei den aktuellen Fraktionsvorsitzenden Sven Kurzhauer, der von der Unternehmerin Margret Schmidt auf Platz 2 und der Stadträtin Anja Rosenbusch auf Platz 3 sowohl mit Erfahrung als auch frischen Ideen im Spitzenteam unterstützt wird.

Auf den weiteren Plätzen finden sich auch die aktuellen Stadträte Ingo Götze und Viola Rümpler sowie erfahrene Kommunalpolitiker wie Karsten Treffurth und der Kreisvorsitzende Sascha Krüger. Spitzenkandidat Sven Kurzhauer erklärt zur erfolgten Listenaufstellung: „Miteinander, füreinander im Ringen für eine soziale Stadt, die für jeden lebenswert ist – das ist unsere Maxime. Gerade in Zeiten eines Krieges in Europa und den multiplen Krisen, die auch die Kommunen belasten, gilt es, enger zusammenzustehen. Dazu wollen wir als Linke unseren Beitrag leisten.“

Stadtverband einigt sich auf inhaltliche Eckpunkte

Margret Schmidt fügt an: „Das Verständnis unserer Stadtratsarbeit ist klar: Dinge ansprechen, auf den Weg bringen und im besten Fall zum Positiven verändern. Mein größtes Bestreben ist ein soziales, gerechtes und friedvolles Miteinander in Saalfeld. Dafür will ich im kommenden Stadtrat streiten.“

Spitzenkandidaten der Linken für die Stadtratswahl in Saalfeld: Sven Kurzhauer, Margret Schmidt (rechts) und Anja Rosenbusch.
Spitzenkandidaten der Linken für die Stadtratswahl in Saalfeld: Sven Kurzhauer, Margret Schmidt (rechts) und Anja Rosenbusch. © Die Linke | Leon Schwalbe

Inhaltlich habe sich der Stadtverband unter anderen auf die folgenden Eckpunkte geeinigt: Erhalt der Innenstadt als soziales und kulturelles Zentrum der Stadt, Ausbau der städtischen und touristischen Infrastruktur, Absicherung der freiwilligen Leistungen im sozialen und kulturellen Bereich sowie der Jugendarbeit und insbesondere die Sanierung des Saalfelder Klubhauses. In das Programm seien zahlreiche Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern eingeflossen, heißt es.

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