Saalfeld/Rudolstadt. Von Karfreitag bis Ostersonntag verhindert milchig-bräunliches Licht die ungehinderte Sonneneinstrahlung - das steckt dahinter

Jeder, der am langen Osterwochenende im Südosten Thüringens unterwegs war, hat diese ungewöhnliche Stimmung wahrgenommen: Als milchig, bräunlich-trübes Licht beschreibt unser Leser Reiner Schlegel aus Großgeschwenda das Wetterphänomen, das er mit der Kamera zwischen Karfreitag und Ostersonntag festgehalten hat.

Trüber Blick vom Großgeschwendaer Berg ins Zoptetal. Saharastaub sorgte zu Ostern für diesen Anblick im Thüringer Schiefergebirge.
Trüber Blick vom Großgeschwendaer Berg ins Zoptetal. Saharastaub sorgte zu Ostern für diesen Anblick im Thüringer Schiefergebirge. © Rainer Schlegel | Rainer Schlegel

Erst am Ostersonntag schaffte es die Abendsonne durch den Rest des abziehenden Saharastaubs im Thüringer Schiefergebirge.

Für Ostertage im milchigen, bräunlich-trüben Licht sorgte Saharastaub im Schiefergebirge.
Für Ostertage im milchigen, bräunlich-trüben Licht sorgte Saharastaub im Schiefergebirge. © Rainer Schlegel | Rainer Schlegel

Saharastaub in der Luft ist laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in Mitteleuropa kein seltenes Naturphänomen. Die Staubpartikel werden demnach im Jahr etwa 5- bis 15-mal nach Europa getragen. Ein kräftiger Föhnsturm war vorige Woche mit heftigen Böen über die Alpen gefegt und hatte den Staub auch nach Deutschland getragen. Erst eine Kaltfront ließ ihn am Montag abziehen.

Weitere Nachrichten aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt: