Rudolstadt. Einen Präsidentenwechsel gab es auch

Stadtverwaltung bei Putzwoche am Start

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Rudolstadt engagieren sich für eine sauber Stadt und führten am Mittwoch erfolgreich ihren jährlichen Stadtputztag durch. Wie in den Vorjahren engagierten sich zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um verschiedene Wege und Plätze von Unrat zu befreien. Besondere Schwerpunkte lagen dabei auf dem Saaleufer nördlich der großen Wiese und dem Heinrich-Heine-Park. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Aktion mehrere Geländer entlang der Schwarza und am Saaldamm abgeschliffen und neu gestrichen.

Aus den Anlagen, Hecken, Böschungen und vom Saaleufer wurden mehrere Wagenladungen achtlos weggeworfener Müll wie Gartenabfälle, Glasflaschen oder Plastikmüll eingesammelt und vom Bauhof entsorgt.

Eine gute Gelegenheit für eine weitere Aufräumaktion im Rahmen der Rudolstädter Putzwoche bietet sich am Samstag, dem 13. April. Dort können sich alle Privatpersonen, Vereine, Schulen und Institutionen mit ihren Sammelaktionen anmelden und unter Anleitung von „Rudolstadt blüht auf“ mit anpacken.

Borngasse wird monatelang voll gesperrt

Die Borngasse im Bereich zwischen Großer Allee und Schillerstraße wird wegen der umfangreichen Sanierung eines Altbaus im Zeitraum vom 15. April. bis voraussichtlich 19. August für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Der Gehweg entlang des Gartens des Schillerhauses ist von der Sperrung nicht betroffen und bleibt frei. Der Fahrzeugverkehr kann die Sperrung über die Weinbergstraße umfahren.

Spende für Tierheim

Mitglieder der CDU Stadtratsfraktion und des Ortsverbands Rudolstadt besuchten am vergangenen Dienstag das Tierheim in Pflanzwirbach und zeigten sich nach einem Rundgang beeindruckt vom Engagement des betreibenden Vereins. Im Gespräch mit Verantwortlichen wurden Heraus-forderungen und Problematiken in Bezug zur Unterbringung und Vermittlung der tierischen Bewohner thematisiert. Dabei wurde die regionale Bedeutung dieser Einrichtung zur Förderung des Tierwohls klar erkennbar. Um die gute Arbeit vor Ort zu unterstützen, konnte im Anschluss eine privat finanzierte Spende in Höhe von 350 Euro übergeben werden.

Frank Niklas ist neuer Präsident des Lions Club Rudolstadt. Er tritt die Nachfolge von Reinhild Strempel an.
Frank Niklas ist neuer Präsident des Lions Club Rudolstadt. Er tritt die Nachfolge von Reinhild Strempel an. © Lions Club | Lions Club

Lions Club mit neuem Präsidnten

Am Mittwoch führte der Lions Club Rudolstadt-Heidecksburg seine turnusmäßige Präsidentenwahl durch. Im Rahmen dieser Wahl wurde Frank Niklas gewählt, welcher die Präsidentschaft von Reinhild Strempel übernehmen wird. Frank Niklas ist Offizier bei der Bundeswehr und wird dem Rudolstädter Lions Club statutengemäß für ein Jahr lang vorstehen. Die offizielle Übergabe der „Amtsgeschäfte“ erfolgt in einer feierlichen Veranstaltung, welche zu einem späteren Zeitpuntk stattfindet.

Viertklässler aus Königsee zu Besuch im Thüringer Landtag

Das schöne Frühlingswetter haben die Grundschüler der Goetheschule Königsee jetzt genutzt, um den Thüringer Landtag in Erfurt zu besuchen. Dabei stellten die Grundschüler unter Beweis, dass Politik, praktisch vermittelt, auch für die Jüngsten interessant sein kann.

Nach vielen interessanten Informationen über Thüringen und das Parlament begrüßten der Saalfelder Landtagsabgeordnete Maik Kowalleck und der Landtagskandidat Martin Friedrich die kleinen Gäste persönlich, die im Plenarsaal auf den Stühlen der Abgeordneten Platz genommen hatten. Wie sich die Arbeit der Parlamentarier gestaltet, wurde für die Schüler im anschließenden Rollenspiel erlebbar.

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Es wurde über das Für und Wider einer Ausweitung des Englischunterrichts diskutiert und abgestimmt. Dabei ließ so mancher bereits Interesse und Talent für eine politische Laufbahn vermuten. „Die Schülerinnen und Schüler haben sehr sachlich diskutiert und sie waren sich sehr wohl bewusst, wie wichtig das Lernen und die englischen Sprachkenntnisse sind. Entsetzt hat mich allerdings der Hintergrund dieser Themenauswahl durch die Kinder, denn tatsächlich fallen in diesem Bereich derzeit sehr viele Stunden aus. Das ist ein großes Problem, denn jeder Unterricht, der ausfällt, ist ein Stück weniger Chancengleichheit. Da ist vor allem die Landespolitik in der Verantwortung“, erklärt Martin Friedrich

.Dementsprechend entschied sich die große Mehrheit für mehr Englischunterricht in der Grundschule. Nach einer Stärkung in der Landtagskantine und vielen neuen Eindrücken ging es weiter zur Kinderstadtführung durch Erfurt. (red)