Rudolstadt. Wie der Förderverein des Theaters Rudolstadt auf die aktuellen Entwicklungen blickt

Gut besucht war die Mitgliederversammlung des Fördervereins Theater Rudolstadt am Dienstagabend. 65 Mitglieder hatten den Weg in den „Schminkkasten“ gefunden. Sie hörten zunächst den Jahresbericht 2023. Den erstattete Thomas Krönert, der Vereinsvorsitzende.

Mitgliederzahl stabil

Er sprach in seinem gut 20 Minuten dauernden Beitrag davon, dass der Verein ein lebender sei. Das sehe man auch an der Mitgliederzahl, die mit 241 stabil ist. Fünf Mal habe sich der Vorstand, dem neben Thomas Krönert, Hartmut Gerlach (1. stellvertretender Vorsitzender), Claudia Henniger (2. stellvertretende Vorsitzende), Hartmut Franz (Schatzmeister), Petra Rottschalk (Schriftführerin) sowie die Beisitzer Heidemarie Förster-Stahl und Thomas Gütter angehören, getroffen. Immer wieder fasste die Vereinsleitung auf der Grundlage entsprechender Anträge Beschlüsse zur finanziellen Unterstützung des Besuchs von Kindern und Jugendlichen aus Kindergärten und Schulen. Außerdem hat er drei Ausstellungen in der Rudolstädter Kultourdiele mit organisiert. Erfreut zeigte sich der Redner darüber, dass das Haus, das wahrscheinlich im Januar nach achtjähriger Übergangszeit im Deutschen Krug wieder eröffnet, den Namen Schiller-Theater tragen wird.

Auszeichnung als Kulturförderverein

„Unser Verein wird auch überregional wahrgenommen. So wurden wir 2023 ‚Thüringer Kulturförderverein’ des Monats September“, betonte Krönert. Damals begründete die Jury ihre Entscheidung so: „Mit dem Förderverein Theater Rudolstadt wird exemplarisch ein Verein ausgezeichnet, der mit seinem hervorragenden ehrenamtlichen Engagement dazu beiträgt, Theater als kulturelle Zentren in ihrer Region zu stärken und zu vernetzen.“ In der Gesamtwertung dieses Wettbewerbs belegte der Verein den dritten Platz im Freistaat.

Abstimmung für Caroline-Preis noch bis 24. Mai

Thomas Krönert benannte auch die Vorhaben für 2024. Hier steht die Förderung der Theaterbesuche von jungen Leuten weiterhin ganz oben. Beteiligen wird sich der Verein auch an der Ausgestaltung des Foyers im neuen Haus. Bald wird die „Caroline“, der Preis für die beste schauspielerische Leistung, vergeben. Dazu haben die Vereinsmitglieder bis zum 24. Mai Zeit, um ihr Votum abzugeben. Gern kann man sich auch am Theaterfest zur Spielzeiteröffnung am 1. September in den Bauernhäusern beteiligen. Hier sind Kuchen erwünscht.

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Zu einem Höhepunkt der Versammlung gestaltete sich auch diesmal erwartungsgemäß die Vorstellung des Spiel- und Konzertplanes 2024/25 durch Steffen Mensching (Intendant und Geschäftsführer), Michael Kliefert (Chefdramaturg) und Oliver Weder (Chefdirigent). Das Fazit der Anwesenden: Die Vorfreude auf die neue Spielzeit ist groß und die Ausführungen der Theatermacher haben neugierig gemacht. In zwei Wochen wird es dann auch das Theaterheft geben. Alle hoffen natürlich, dass die Wiedereröffnung des Hauses am alten Standort termingerecht erfolgen kann. Das werde man wohl erst im September genau wissen, sagte Mensching.