Neue Technik für den Gräfenthaler Bauhof

Henry Bechtoldt
Bürgermeister Wolfgang Wehr (links) und Diakonin Christiane Wehr zum Volkstrauertag auf dem Friedhof Gräfenthal. In seiner Ansprache drückt er seine Enttäuschung über die sehr geringe Teilnahme der Bevölkerung an der Veranstaltung aus.

Bürgermeister Wolfgang Wehr (links) und Diakonin Christiane Wehr zum Volkstrauertag auf dem Friedhof Gräfenthal. In seiner Ansprache drückt er seine Enttäuschung über die sehr geringe Teilnahme der Bevölkerung an der Veranstaltung aus.

Foto: Henry Bechtoldt / Funkemedien

Sondersitzung des Gräfenthaler Stadtrates macht den Weg für die Anschaffung frei

Gräfenthal. Zu einer Sondersitzung trafen sich am vergangenen Montag Gräfenthals Stadträte. Ursprünglich war nur der Vergabebeschluss zur Anschaffung eines kommunalen Geräteträgers vorgesehen, aber Bürgermeister Prof. Dr. Wolfgang Wehr fügte noch einen weiteren Tagesordnungspunkt, mit Blick auf die angekündigte Wetterlage hinzu, die Vergabe der Handräumstrecken.

Lange Lieferzeit verursacht Unverständnis

Beim Geräteträger gab es nur ein Angebot, für einen Unimog mit entsprechenden Anbaugeräten in einem Gesamtpreis von rund 350000 Euro. Das Fahrzeug soll über einen Kommunalkredit finanziert werden. Dazu betont der Bürgermeister wir sind unterdurchschnittlich für Thüringen verschuldet. Die Alternative eines Leasingvertrages wäre ca. 30000 Euro teurer geworden. Kopfschütteln bereitete den Stadträten die lange Lieferzeit von ungefähr einem Jahr.

Die personelle Situation im Bauhof ansprechend, informiert Bürgermeister Wehr, dass sich kein vierter Mann gefunden hat und so der Bauhof mit drei Kräften den Winterdienst schultern muss.

Beiden Beschlüssen stimmte der Stadtrat einmütig zu.