Ponitz. Autorin aus dem Altenburger Land stellt in Ponitz ihren Roman „Lindenherz“ vor. Eine literarische Zeitreise inklusive Liebesgeschichte, packendem Drama und reichlich Wissen.

Einmal Mittelalter und zurück im Pleißenland – für diese literarische Zeitreise wurde jetzt nach Ponitz eingeladen. Mit Hilfe eines alten Spiegels im Haus ihrer Großmutter reist die 17-jährige Katharina im Roman „Lindenherz – 824 Jahre durch die Zeit“ in die Vergangenheit und wieder zurück.

Die Autorin Tala T. Alsted, die selbst aus dem Altenburger Land stammt, hätte für ihre Lesung keinen passenderen Ort finden können. Denn neben dem liebevoll restaurierten Wasserturm der ehemaligen Brauerei Ponitz, unter wippenden Zweigen und mit Vogelgesang entführte die Autorin die rund zwanzig Zuhörerinnen und Zuhörer für eine Stunde ins Mittelalter. Der Roman „Lindenherz – 824 Jahre durch die Zeit“ spielt im Pleißenland der Gegenwart und der Vergangenheit. Auch wenn keine expliziten Orte genannt werden, kann der Einheimische beim genaueren Hinhören und Hinsehen einiges wiedererkennen.

Nominiert für den Selfpublishing-Buchpreis

In der Geschichte findet die Hauptperson Katharina in dem geheimnisvollen Spiegel ein Portal ins Mittelalter. Dort lernt sie Johann von Rowenstein, den Knappen eines Ritters, kennen. Mit ihm gemeinsam erkundet sie das Mittelalter und er unsere heutige Zeit, bis sie sich trennen müssen. Doch als ihre Großmutter plötzlich spurlos verschwindet, sieht sich Katharina gezwungen, noch einmal zu einer gefährlichen Reise in die Vergangenheit aufzubrechen.

Der Autorin war es wichtig, neben einer mitreißenden Liebesgeschichte und einem spannenden Drama ebenso gut recherchiertes Wissen über den Alltag im Mittelalter in ihr Buch einfließen zu lassen. Wissen, das sie nun über mehr als 600 Seiten ausbreitet.

Und das durchaus mit Erfolg: „Lindenherz“ war im Herbst 2022 für den mit insgesamt über 30.000 Euro dotierten Selfpublishing-Buchpreis nominiert. Der Roman ist in allen Buchhandlungen erhältlich.