Jugend forscht in Ostthüringen: Anmeldungen haben sich verdoppelt

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2020 fand der letzte Regionalwettbewerb Ostthüringen als Präsenzveranstaltung im Kulturhaus Rositz statt.

2020 fand der letzte Regionalwettbewerb Ostthüringen als Präsenzveranstaltung im Kulturhaus Rositz statt.

Foto: Peter Michaelis

Rositz.  Projekte erhalten nun den Feinschliff, ehe Anfang März im Rositzer Kulturhaus der Regionalwettbewerb steigt – diesmal wieder als Präsenzveranstaltung

Die aktuelle Runde in Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ läuft auf Hochtouren. Unter dem Leitspruch „Mach Ideen groß!“ wetteifern beim Ostthüringer Regionalwettbewerb 115 Nachwuchsforscher und gehen mit 55 Projekten an den Start.

„Damit haben sich die Anmeldezahlen gegenüber 2022 mehr als verdoppelt und sind sogar höher als vor Corona im Jahr 2020“, zieht Karl-Heinz Teichmann als Patenbeauftragter des Wirtschaftsvereines Altenburger Land, Metropolregion Mitteldeutschland (WAMM) Bilanz.

Leider konnten acht Projekte nicht erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Außerdem mussten aufgrund von Kapazitätsproblemen acht Projekte des Johann-Heinrich-Pestalozzi-Gymnasiums Stadtroda dem Regionalwettbewerb in Neustadt/Orla zugeordnet werden.

Nun gilt es für die Angemeldeten in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik die verbleibende Zeit bis zur Regionalmesse intensiv zu nutzen und ihre Projekte einem Feintuning zu unterziehen.

17 Projekte von 40 Teilnehmern entfallen auf „Jugend forscht“ und 38 Projekte von 75 Teilnehmern auf „Schüler experimentieren“. Schwerpunktfachgebiete sind Biologie mit 13 Projekten, Geo- und Raumwissenschaften (11), Arbeitswelt (10) und Chemie (9). Womit sich die jungen Leute beschäftigen, zeigen unter anderem folgende Projekttitel: „Reiche Ernte dank Wildbienen im Obstbau?“, „Wie verändert sich der Cannabis-Konsum nach Freigabe?“, „Sieht man die Sterne noch?“, „Untersuchung verschiedener Windradarten“, „Realisierung einer Modellrakete mit Schubvektorsteuerung“. Die 55 Projekte verteilen sich auf 17 Schulen aus dem Landkreis Greiz (6), dem Landkreis Altenburger Land (5), dem Saale-Holzland-Kreis (3) und der kreisfreien Stadt Gera (3).

Mit 36 Prozent der eingereichten Projekte liegt der Saale-Holzland-Kreis an der Spitze, wobei das Johann-Heinrich-Pestalozzi-Gymnasium Stadtroda allein 18 Projekte eingereicht hat. Das Altenburger Land folgt mit 27,3 Prozent vor der Stadt Gera und dem Landkreis Greiz. Der Regionalwettbewerb Ostthüringen findet am 2. und 3. März 2023 wieder als Präsenzwettbewerb im Kulturhaus Rositz mit der Präsentation der Forschungsprojekte vor einer Fachjury sowie der Preisverleihung seinen Abschluss. Die Sieger qualifizieren sich für den Landeswettbewerb am 31. März 2023 in Jena.

Unter diesen Gesichtspunkten ist die Unterstützung der Sponsoren aus Industrie, Handwerk, Einrichtungen und Institutionen sowie Privatpersonen eine tragende Säule des Wettbewerbs. Der Patenträger WAMM e.V. ist für jede Unterstützung dankbar, die zum Gelingen des Wettbewerbs beiträgt, damit er für alle Beteiligten zum unvergesslichen Erlebnis wird.

WAMM-Ansprechpartner ist der Patenbeauftragte Heinz Teichmann unter Telefon 03447/865166.