Familiär und gar nicht streng

Rüdiger Häußer.

Rüdiger Häußer.

Foto: Marcel Hilbert / OTZ

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Wöhlsdorf. Am Samstag wird in Wöhlsdorf wieder Fasching gefeiert. Zum 41. Mal richtet der Wöhlsdorfer Faschingsverein in diesem Jahr einen eigenen Karneval aus. Wir sprachen im Vorfeld mit Rüdiger Häußer aus dem Elferrat des Vereins.

1 Was ist das Besondere am Wöhlsdorfer Fasching?

Unser Karneval ist sehr familiär. Es gibt nur ein kurzes Programm und danach ist noch viel Zeit, um gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen. Wir nehmen den Karneval nicht so streng. Deswegen kann sich im Programm jeder austoben. Wir haben viele Stammgäste, aber auch neue Besucher verirren sich zu uns. Außerdem sind sowohl im Publikum als auch im Verein alle Generationen vertreten.

2 Was erwartet die Besucher am Samstag?

Unser diesjähriges Thema ist Zirkus. Das heißt, die Tänze und Sketche werden sich größtenteils um dieses Motto drehen. Es gibt zum Beispiel einen Tanz, da trete ich als Dompteur auf und die anderen Tänzer als Zirkustiere. Zudem wird ein Clown seinen großen Auftritt haben. Wir scheuen aber auch vor politischen Themen nicht zurück. Ich denke, Groß und Klein werden sich an diesem Abend bei uns gut unterhalten fühlen.

3 Wer ist am Karneval alles beteiligt?

Mit den Kindern sind wir mehr als 80 Leute im Verein. Für so einen kleinen Dorffasching ist das schon eine ordentliche Leistung. Über Nachwuchssorgen können wir uns ebenfalls nicht beklagen. Die Zusammenarbeit mit dem Kindergarten funktioniert prima und die Kinder bereichern unser Programm enorm. Der Kindergarten stellt auch ein eigenes Kinderprinzenpaar auf und übt seine Programmpunkte selbst ein. Dabei spielen die Eltern eine wichtige Rolle. Auf die Unterstützung der Stadt und lokalen Firmen können wir uns verlassen. Im Vorfeld sammeln wir bei den Unternehmen vor Ort Spenden. Ohne diese Hilfe würde es nicht funktionieren, wir sind dafür sehr dankbar.

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