Ärgerlich war nur die Chancenverwertung

Meuselwitz  Heiko Weber sieht viel Aufschlussreiches beim 0:2-Test des ZFC Meuselwitz gegen Lok Leipzig

Djamal Ziane (links) gegen Meuselwitz‘ Winterzugang Bastian Strietzel.

Djamal Ziane (links) gegen Meuselwitz‘ Winterzugang Bastian Strietzel.

Foto: Mario Jahn

Eigentlich stand sowohl für den ZFC Meuselwitz wie auch für den 1. FC Lok Leipzig an diesem Wochenende der Rückrundenstart in die Regionalliga an. Aber sowohl für den ZFC daheim gegen Nordhausen wie auch für Lok, das nach Bischofswerda gemusst hätte, gab es witterungsbedingte Spielabsagen. Da beide Teams ihre Spiele gegeneinander in dieser Saison schon absolviert haben, wurde kurzfristig für den Sonnabend ein Test auf Kunstrasen in Meuselwitz vereinbart.

Die stieg vor rund 80 Zuschauern unter der Leitung von Schiedsrichter Stefan Prager aus Gera mit zwei entschlossenen Teams, die flott und auf einem sehr guten Niveau agierten. Wenngleich Lok etwas besser in die Partie kam, die insgesamt die flüssigeren Kombinationen zeigte. Allerdings hielt die „Null“ auf beiden Seiten bis kurz vor der Halbzeitpause. Die Führung für die Messestädter erzielte in der 41. Minute in einer durchweg fairen Partie Nils Gottschick. Er zirkelte einen Freistoß direkt über die Mauer ins Dreiangel. Da sah Keeper Tom Pachulski auch nicht sehr gut aus.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Partie auf hohem Tempo, wenngleich sowohl ZFC-Trainer Heiko Weber wie auch das Lok-Trainergespann Rainer Lisiewicz/Björn Joppe in ihren Formationen munter durchwechselten. Beim ZFC setzten nun unter anderem Routiniers wie Andy Trübenbach und René Weinert noch mehr Akzente nach vorn, ohne aber erfolgreich zu sein. Anders die Gäste aus Leipzig, wo Kevin Schulze mit sattem Schuss aus rund 16 Metern in der 79. Minute zum 2:0-Endstand traf. „Dieser Test hat alles gebracht, was wir uns erhofft haben. Ärgerlich war nur, dass meine Mannschaft aus zahlreichen Chancen nichts Zählbares erzielt hat“, so ZFC-Trainer Heiko Weber.

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