Köln. Dass der Investoren-Einstieg bei der DFL gestoppt wurde, finden einer Umfrage zufolge mehr Menschen in Deutschland gut als schlecht. Zu einer Frage will sich die Hälfte der Befragten nicht äußern.

42 Prozent der Menschen in Deutschland befürworten den Stopp des Investoren-Einstiegs bei der Deutschen Fußball Liga (DFL). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov, in der 3349 Personen befragt wurden. 17 Prozent der Befragten finden die Entscheidung nicht gut. 41 Prozent wollten sich zu dem Thema nicht äußern.

Die DFL hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass sie die Verhandlungen zum Abschluss über den geplanten Milliarden-Deal mit einem strategischen Partner nicht mehr fortführen werde. Zuvor hatte es in zahlreichen Stadien in Deutschland in den vergangenen Wochen teils massive Fanproteste gegen den Einstieg eines Investors gegeben.

Auf die Frage, wie die Menschen die Entscheidung für den deutschen Profifußball im Wettbewerb mit den anderen europäischen Ligen bewerten, antworteten 32 Prozent, dass sie nicht an einen Nachteil glauben. 18 Prozent gehen nach dem gestoppten Deal von einem Nachteil aus. Die Hälfte der Befragten äußerte sich zu dem Thema nicht.