Holger Zaumsegel über Störgeräusche, einem im Blickpunkt stehenden Lewis Hamilton und trübe Aussichten für eine einst stolze Rennsport-Nation.

Die Formel 1 steuert auf eine Rekordsaison zu. 24 Rennen, dazu sechs Sprints: Der Kalender der Königsklasse des Motorsports war noch nie so vollgepackt wie 2024. Und doch sind sich schon vor dem Mammutprogramm nahezu alle einig, wer Weltmeister wird: Max Verstappen. Wer anders als der Niederländer, der im vergangenen Jahr 19 von 22 Rennen gewann, könnte am Ende auf dem Podium ganz oben stehen?

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Nur die Störgeräusche um Red-Bull-Teamchef Christian Horner könnten sich für den Weltmeister-Rennstall um „Mad Max“ als Bremsklotz erweisen. Dass die Konkurrenten – besonders Ferrari hinterließ bei den Testfahrten einen guten Eindruck – in dieser Saison ernstzunehmende Herausforderer sind, halten viele für unwahrscheinlich.

Und doch ist für reichlich Zündstoff gesorgt – vor allem durch Rekord-Weltmeister Lewis Hamilton. Der Brite wechselt 2025 von Mercedes zu den Roten, was schon im Vorfeld große Diskussionen ausgelöst hat. Er wird genauso wie sein Noch- und sein Bald-Arbeitgeber besonders im Blickpunkt stehen.

Die Experten sind sich einig: Der Weltmeister kann auch 2024 wieder nur Max Verstappen heißen.
Die Experten sind sich einig: Der Weltmeister kann auch 2024 wieder nur Max Verstappen heißen. © Getty Images | Mark Thompson

Und die Deutschen? Die sind schon vor dem Saisonstart abgehängt. Nico Hülkenberg sitzt weiter im Haas, dem schwächsten Boliden der Vorsaison. Mick Schumacher kommt abermals über die Reservisten-Rolle nicht hinaus. Und ein Grand Prix im Land der einst so stolzen Rennsport-Nation ist weiter nicht in Sicht – trotz Mammutprogramms.