Varese. Bei der ersten Standortbestimmung im Olympia-Jahr schlagen sich die deutschen Ruderer bisher achtbar. Beste Chancen hat auf den Weltcup-Sieg hat Einer-Weltmeister Zeidler. Der Achter hat Probleme.

Der Deutschland-Achter ist weiter auf Formsuche. Wie schon einen Tag zuvor im Vorlauf kam das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) auch im Hoffnungslauf des Weltcups auf dem Lago di Varese nicht über Rang zwei hinaus.

Die Crew um Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) musste sich diesmal der Konkurrenz aus Italien knapp geschlagen geben, zog aber dennoch ins Finale ein.

Als Favorit auf den Gesamtsieg bei der ersten internationalen Regatta im Olympia-Jahr geht Oliver Zeidler in den Einer-Endlauf am Sonntag. Im Halbfinale verwies der Weltmeister aus München den WM-Zweiten Simon van Dorp (Niederlande) mit einer halben Bootslänge Vorsprung auf Rang zwei.

Mit gleich zwei Booten ist der DRV im Einer-Endlauf der Frauen vertreten. Sowohl Alexandra Föster (Menden) als auch Juliane Faralisch (Frankfurt/Main) überstanden als Zweite und Dritte das Halbfinale. Für weitere Lichtblicke sorgten der Männer-Doppelzweier und der leichte Männer-Doppelzweier mit Siegen im Hoffnungslauf. Auch der Männer-Doppelvierer bot eine starke Vorstellung und qualifizierte sich als Hoffnungslauf-Zweiter für das Finale. Nur drei Endläufe in 14 olympischen Klassen finden ohne deutsche Beteiligung statt.