Eintracht Eisenberg II: „Da müssen wir unbedingt punkten!“

Jena.  Am Sonnabend treffen Union Isserstedt und Eintracht Eisenberg II in der Kreisoberliga aufeinander

Christoph Gerlach (links) von Eintracht Eisenberg möchte mit seinen Teamkollegen heute die ersten Punkte holen.

Christoph Gerlach (links) von Eintracht Eisenberg möchte mit seinen Teamkollegen heute die ersten Punkte holen.

Foto: Foto: Jens Henning/OTZ / Jens Henning

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Eisenberg II gegen Union Isserstedt, da war doch was? Isserstedts Spielertrainer Michael Seibeck musste nicht lange überlegen. „In Eisenberg hatten wir den Aufstieg perfekt gemacht.“ Es ist schon einige Zeit her. Da spielten die SG Union Isserstedt und der SV Eintracht Eisenberg II noch in der Kreisliga. Das besagte Spiel war am 27. Mai 2018. Isserstedt triumphierte beim 5:0 deutlich auf dem Kunstrasen im Schortental. Nach dem Schlusspfiff war der Sprung in die Kreisoberliga perfekt.

Die Eisenberger durften nach dem 24. und letzten Spieltag auch jubeln. Der fünfte Platz reichte ebenfalls für einen Platz in der höchsten Spielklasse des KFA Jena-Saale-Orla auf. Heute ab 12 Uhr kommt es in Jena im Universitätssportzentrum zum Nachholspiel. Beide Trainer nehmen die Partie sehr ernst. „Wir haben jetzt Eisenberg, dann die Woche drauf Thalbürgel zu Gast. Da wollen wir punkten“, sagte Seibeck.

Dass die zweite Saison der Unioner bisher so problemlos lief, konnte man nicht erwarten. Das Jahr davor war eine einzige Zitter-Partie. Nach der Hinserie hatten alle Isserstedt abgeschrieben. Im Frühjahr 2019 folgte eine unglaubliche Aufholjagd. Sie bescherte dem Verein den nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt. Eigentlich gilt die zweite Saison als die schwierigere, nicht so in Isserstedt. „Wir haben 17 Punkte. Das ist eine recht gute Bilanz“, sagte Seibeck.

Beim sportlichen Gegner, Eisenberg II, hofft man auch auf Punkte. „Wir treffen jetzt auf Isserstedt, dann geht es gegen Hermsdorf und dann gegen Silbitz. Das sind drei Spiele, da müssen wir unbedingt punkten“, sagte Max Frühauf, Trainer bei den Eisenbergern. Die Hinrunde verlief kurios. Die Eintracht-Reserve startete furios. Das Team stand nach den ersten Spieltagen ganz vorn in der Tabelle. Dann folgte der Einbruch mit einer wochenlangen Negativ-Serie, „weil wir plötzlich eine Blockade in den Köpfen hatten. An der Fitness lag es nicht. Wir trafen vor dem eigenen und vorm gegnerischen Tor fast immer die falschen Entscheidungen“, sagte Frühauf.

Mit 13 Punkten ist der Vorsprung auf die Abstiegsplätze hauchdünn. In der Rückrunde soll es besser werden. Mit Florian Brost und Christian Walzog gab es zwei Zugänge. Brost, mit FCC-Vergangenheit, ist spielberechtigt. Frühauf lobte seinen neuen Mann. „Er gehört ganz sicher zu den stärksten Spielern der Liga.“ Walzog, zuletzt beim Ligakontrahenten SG Thalbürgel/Bürgel im Kader, ist noch nicht spielberechtigt.

Bei aller Freude über die neuen Spieler bedauerte Frühauf den Abgang von Lukas Bock zum Kreisligisten Klengel-Serba. Gegen Isserstedt werden Benjamin Brack und Marcel Neumann aus dem Kader der ersten Mannschaft das Reserveteam verstärken.

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