FC Carl Zeiss Jena: Das sprach bei Matti Langer für einen Drei-Jahres-Vertrag

Jena.  Mit Matti Langer kommt ein Wunschspieler zum FC Carl Zeiss Jena. Sportdirektor Tobias Werner nennt die nächsten Transferziele.

Matti Langer (links) im Zweikampf mit dem Ex-Jenaer Daniele Gabriele.

Matti Langer (links) im Zweikampf mit dem Ex-Jenaer Daniele Gabriele.

Foto: Sascha Fromm

Nach hartem Kampf mit anderen Interessenten ist es dem FC Carl Zeiss Jena gelungen, Matti Langer vom Chemnitzer FC abzuwerben. Der Stammspieler aus der dritten Liga entschied sich für einen Wechsel in seine Heimat Thüringen. Sportdirektor Tobias Werner begründet, warum er ihm einen Drei-Jahres-Vertrag angeboten hat und welche Personalien er als nächstes lösen will.

Name stand früh auf dem Zettel

„Matti Langer ist ein erfahrener Spieler, charakterlich tadellos“, sagt der Sportdirektor. Langer bringe neben seiner Mentalität die nötige Erfahrung mit. Er sei im besten Fußballeralter und werde auch noch in drei Jahren seine Qualitäten unter Beweis stellen. Früh hatten die Jenaer den Namen auf dem Zettel und bemühten sich intensiv um den Transfer. Werner macht bei ihm Führungsqualitäten aus – wichtig in einem Team mit einer gesunden Mischung aus Talenten, Eigengewächsen und erfahrenen Spielern.

Für Cheftrainer Dirk Kunert geht mit der Verpflichtung ein Wunsch in Erfüllung. „Er ist eine Verstärkung, einer, der im Mittelfeld sehr diszipliniert und gut Fußball spielt, das Tempo bestimmt und charakterlich ein Führungsspieler ist.“

Fußballer aus Erfurter Nachwuchsleistungszentrum

Matti Langer begann bei der TSG Stotternheim mit dem Fußball­spielen, bevor er das Erfurter Nachwuchsleistungszentrum durchlief. Im Jahr 2011 wechselte er zu Wacker Nordhausen. Über Stationen beim SC Freiburg und der Spielvereinigung Greuther Fürth gelangte er im Sommer 2018 zum Chemnitzer FC. Langer bringt die Erfahrung von 30 Drittliga­spielen und 127 Regionalligaspielen mit. In seiner Vita steht auch eine Zweitligapartie. Vorige Saison absolvierte er 29 Drittligaspiele und traf dreimal. Mit Zugang Nummer fünf stehen nun 17 Spieler im Kader des FC Carl Zeiss Jena für die Regionalliga.

Langer ist flexibel im Mittelfeld, aber auch als Innenverteidiger einsetzbar. Die Planungen für die Defensive seien damit abgeschlossen, sagt Werner, der nun Augenmerk auf offensive Verpflichtungen legt. Die Fans brauchen noch etwas Geduld. Der Sportdirektor äußert als Ziel, noch ein bis zwei Personalien zu präsentieren, die das Trainingslager kommende Woche in Bad Blankenburg mit absolvieren können.

Tendenz zur Absage

Eroll Zejnullahu und Joy-Lance Mickels haben mitgeteilt, dass sie noch Zeit brauchen, um den Markt zu sondieren. Beide Spieler wollen die Jenaer halten, erkennen aber eine Tendenz zur Absage. Sie suchen nun nach Alternativen. Finden sie Spieler, die wirklich für die Aufgabe brennen, wollen sie aktiv werden. Für Zejnullahu oder Mickels ist die Tür zu, wenn sie nicht bis dahin zugesagt haben.