Wacker-Spieler Kammlott beim FC Carl Zeiss Jena angeboten

Jena.  Beim FC Carl Zeiss Jena gehen nach der Ankündigung, neue Spieler verpflichten zu wollen, zahlreiche Angebote ein. Darunter sind auch Namen von altbekannten Spielern.

Pierre Becken (rechts) bringt Carsten Kammlott zu Fall.

Pierre Becken (rechts) bringt Carsten Kammlott zu Fall.

Foto: Sascha Fromm

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Die Berater der Spieler von Wacker Nordhausen versuchen, ihre Schützlinge bei anderen Vereinen unterzubringen. Nach Informationen unserer Zeitung wurde dem Drittliga-Letzten FC Carl Zeiss Jena Stürmer Carsten Kammlott angeboten.

Nachdem Wacker Nordhausen Insolvenz angemeldet hat, dürfen die Spieler in der Winterpause wechseln. Mehrere von ihnen wurden auch in Jena offeriert, darunter Kammlott. Offiziell mag sich beim FC Carl Zeiss niemand zu der Personalie äußern. Doch aus Vereinskreisen heißt es, dass eine Verpflichtung nicht infrage komme. Kammlotts Vergangenheit beim FC Rot-Weiß Erfurt spielte bei der Entscheidung eine kleinere Rolle als die aktuellen Leistungsdaten.

In dieser Saison erst vier Tore in der Regionalliga

Der 29-Jährige hat in der Regionalliga in dieser Saison nur vier Tore erzielt. In diesem Jahr hatte er die Jenaer aber schon geärgert. Vergangene Saison traf er im Halbfinale des Landespokals zum 1:0 gegen den FC Carl Zeiss, der mit der Niederlage die Chance auf die DFB-Pokal-Teilnahme verspielte. Auch seine Leistungen in der Vergangenheit sollte man nicht gering schätzen. Seine Drittligabilanz ist deutlich besser als jene der aktuellen FCC-Stürmer. So traf er in 188 Spielen 56-mal, 55-mal für Rot-Weiß Erfurt und einmal für RB Leipzig.

Unterdessen sondieren die Jenaer andere Optionen auf dem Transfermarkt. Fest steht, dass der Verein Verstärkungen sucht, um doch noch die dritte Liga zu halten. Neben einem Stürmer steht auch ein Verteidiger auf dem Wunschzettel, dazu möglicherweise noch ein Außenbahnspieler für die linke Seite.

Parallel will der FC Carl Zeiss versuchen, Spieler, die wenig zum Einsatz kamen, an andere Klubs abzugeben. Schnelle Erfolge auf dem Transfermarkt bis zum Trainingsauftakt am Donnerstag deuten sich aber noch nicht an. Bis Ende Januar besteht die Möglichkeit, neue Spieler an den Klub zu binden. Allerdings hat bis zu diesem Termin schon das erste Punktspiel im neuen Jahr stattgefunden.

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