London. Zum Einstand gibt's einen Sieg, nun folgt für Oliver Glasner und seinen neuen Club Crystal Palace Spiel zwei in der Premier League. Der Ex-Bundesliga-Trainer traut seinem Team einiges zu.

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Oliver Glasner traut seinem neuen Club Crystal Palace mehr zu als den Kampf um den Verbleib in der Premier League. Das entscheidende Kriterium für ihn, beim Tabellen-13. anzuheuern, sei die Aufgabe gewesen, dieses Projekt und die Vision, die sie gemeinsam verfolgen würden, sagte der 49 Jahre alte Österreicher dem TV-Sender Sky.

„Ich habe zu den Eigentümern hier gesagt, dass es mir nicht darum geht, einfach nur in der Liga drin zu sein. Mir geht es darum, erfolgreich zu sein – das ist mein Antrieb“, sagte Glasner. Wenn der Club das auch wolle, dann könne es sehr spannend sein, „und wenn nicht, dann bin ich der falsche Mann“.

Spiel gegen Tottenham Hotspur

Glasner, der mit Eintracht Frankfurt 2022 die Fußball-Europa-League gewonnen hatte und seit der Trennung im Sommer 2023 vereinslos war, unterschrieb Mitte Februar in Süd-London einen Vertrag bis zum Sommer 2026. Er ist Nachfolger von Roy Hodgson (76), der auch wegen gesundheitlicher Probleme von seinem Amt zurücktrat. Im ersten Spiel unter Glasners Leitung feierte Crystal Palace am vergangenen Wochenende einen 3:0-Erfolg gegen Aufsteiger Burnley.

An diesem Samstag muss sein Team beim Tabellenfünften Tottenham Hotspur antreten. Tottenham sei eine Mannschaft, die neben Liverpool das höchste Pressing der Liga spiele und wahnsinnig aggressiv nach vorn verteidige. „Da wollen wir mutig agieren und uns zutrauen, diese Räume immer wieder zu bespielen, um dann Tore zu erzielen und das Spiel zu gewinnen“, blickte Glasner auf die Partie voraus.