Spielunterbrechung

Frankfurt-Vorstand verurteilt Eintracht-Fans für Randale

Dichte Rauchschwaden durchziehen das Mainzer Stadion, nachdem Feuerwerkskörper aus dem Gästeblock auf dem Rasen gelandet sind.

Dichte Rauchschwaden durchziehen das Mainzer Stadion, nachdem Feuerwerkskörper aus dem Gästeblock auf dem Rasen gelandet sind.

Foto: dpa

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Mainz. Eintracht Frankfurts Vorstand Axel Hellmann hat die Ausschreitungen einiger Fans des hessischen Fußball-Bundesligisten vor dem Spiel beim FSV Mainz 05 (1:2) scharf verurteilt.

"Was wir vor dem Anpfiff gesehen haben, war einfach nur destruktiv. Das schadet Eintracht Frankfurt sehr", kritisierte Hellmann am späten Montagabend.

Kurz vor dem geplanten Beginn des Rhein-Main-Derbys hatten einige Anhänger der Hessen einen Böller gezündet und mehrere Leuchtraketen auf den Rasen gefeuert. Schiedsrichter Manuel Gräfe bat beide Mannschaften daraufhin zunächst wieder in die Kabinen und pfiff die Partie erst mit zehnminütiger Verspätung an.

"Es gab keine Botschaft, es bleibt nur ein Schaden. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass es eine kleine Gruppe momentan darauf anlegt, etwas mehr zu provozieren. Das besorgt mich sehr", sagte Hellmann. "Wir müssen das thematisieren. So kann es nicht weitergehen."

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.