Jena. Holger Zaumsegel über das neue Erfolgsgeheimnis des FC Carl Zeiss Jena im Angriff.

Der FC Carl Zeiss Jena kann also doch noch gewinnen – in Luckenwalde sogar in Unterzahl. Der 3:0-Erfolg zeigt, es steckt vielleicht mehr Potenzial in der Mannschaft, als es der Tabellenplatz vermuten lässt. Zumal die Thüringer im Werner-Seelenbinder-Stadion jederzeit Herr der Lage waren. Doch diese gute Leistung muss Woche für Woche, Spiel für Spiel abgerufen werden, nur dann geht es auch dauerhaft wieder aufwärts.

Zufriedene Gesichter beim FCC nach dem Sieg in Luckenwalde (von links nach rechts): Benjamin Zank (verdeckt), Felix Boelter, Burim Halili,Cemal Sezer und Alexios Dedidis.
Zufriedene Gesichter beim FCC nach dem Sieg in Luckenwalde (von links nach rechts): Benjamin Zank (verdeckt), Felix Boelter, Burim Halili,Cemal Sezer und Alexios Dedidis. © Thomas Corbus

Der Schlüssel zum Erfolg hat sicherlich viele Komponenten. Die richtige Einstellung, ein guter Matchplan von Trainer Henning Bürger. Augenscheinlich im schönen Brandenburg war aber, dass Cemal Sezer dem FCC sichtlich guttut. Der von der VSG Altglienicke verpflichtete Stürmer gibt dem Jenaer Spiel eine neue Qualität, weil er vorne Verteidiger bindet. Dadurch ergeben sich für seine Neben- und Hinterleute, insbesondere für Elias Löder, mehr Räume.

Die Folge: Die bisher harmlose Offensive der Saalestädter strahlt deutlich mehr Gefahr aus. Werden die Chancen dann auch noch, wie in der Partie beim FSV, hochprozentig genutzt, gibt es eben auch mal wieder drei Punkte.