Wacker Nordhausen gibt Insolvenz bekannt und stellt Spielbetrieb ein - Das sagen die Fans

Nordhausen.  Mit schlechten Nachrichten wendet sich das Präsidium des FSV Wacker 90 Nordhausen e.V am Donnerstagabend an die Öffentlichkeit.

Das  Präsidium: vl.n.r. Steve Meier, Torsten Klaus, Philipp Hoinkis, Marcus Bossog und Nils Porombka 

Das Präsidium: vl.n.r. Steve Meier, Torsten Klaus, Philipp Hoinkis, Marcus Bossog und Nils Porombka 

Foto: Christoph Keil

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In Nordhausen wird in der neuen Saison kein Regionalliga-Fußball gespielt. Das machte der FSV Wacker am Donnerstagabend öffentlich. „Hiermit müssen wir leider mitteilen, dass wir am Spielbetrieb der Regionalliga Nordost 2020/ 2021 nicht teilnehmen können. Des Weiteren haben wir heute die Insolvenz des FSV Wacker 90 Nordhausen e. V. beim Amtsgericht angezeigt. Bei der Sichtung erster Unterlagen war dieser Schritt unumgänglich“, hieß es in einer vom Verein verschickten Mail.

Nach der Pleite der Profiabteilung hatte Wacker Nordhausen vor elf Tagen mit der Mitgliederversammlung und Wahl eines neuen Präsidiums den Neuanfang in die Wege geleitet. Damals bestand noch die Hoffnung, dass der Verein auch in der kommenden Saison viertklassig bleibt. Doch die von Neu-Präsident Torsten Klaus angekündigte schonungslose Bestandsaufnahme machte nun offensichtlich diesen Schritt notwendig.

Unterschiedliche Reaktionen auf Facebook

Die Reaktionen im sozialen Netzwerk zur Hiobsbotschaft fallen sehr unterschiedlich aus. Viele Kommentatoren hatten die Insolvenz des Vereins bereits befürchtet. Einige machen zudem ihrem Ärger über die ehemalige Führungsspitze Luft. So schreibt zum Beispiel Karsten Fischer: „Es ist das eingetreten, was so kommen musste. Warum, wieso, weshalb das eingetreten ist, ist einfach ein Musterbeispiel von Gier und Macht. Es ist alles so traurig.“

Ähnlich düster sieht die Lage Nico Brinkmann und fügt hinzu: „Sportlich wird sich Wacker davon wohl nie wieder erholen.“

Doch nicht alle Fans sehen in dem Schritt in die Insolvenz auch gleich das Ende des Vereins. „Zieht eure Schlüsse und kommt gestärkt aus der Krise hervor und baut vor allem auf die Jugend“, ist Toni Zilonkovskis Aufforderung an den Verein.

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