Zusage für FC Carl Zeiss Jena: Stadt gibt Zuschuss für mobiles Flutlicht

Jena  Die zweite Runde des DFB-Pokals kann in Jena stattfinden. Oberbürgermeister Albrecht Schröter sichert Hilfe zu.

René Eckardt freut sich über den Sieg gegen den HSV. Foto: Tino Zippel

René Eckardt freut sich über den Sieg gegen den HSV. Foto: Tino Zippel

Foto: zgt

Die Stadt Jena wird eine mobile Flutlichtanlage im Ernst-Abbe-Sportfeld mit einem Zuschuss von 75000 Euro unterstützen. Das kündigte Oberbürgermeister Albrecht Schröter (SPD) am Montag gegenüber der Ostthüringer Zeitung an.

„Wir als Stadt und der FC Carl Zeiss Jena müssen die Chance nutzen, uns im Rahmen der zweiten Pokalrunde optimal zu präsentieren“, sagt Schröter. Vorbehaltlich der Zustimmung des Finanzausschusses stellte er dem Regionalligisten den Zuschuss in Aussicht. Auch werde der Stadioneigentümer Kommunale Immobilien Jena (KIJ) alle Hilfestellung geben, um den Aufbau der Anlage abzusichern. KIJ selbst könne sich aber nicht um das Flutlicht kümmern, weil wegen der öffentlichen Ausschreibungspflicht die Zeit zur Realisation nicht reiche, so Schröter.

Die zweite Runde im DFB-Pokal findet am 27. und 28. Oktober statt und wegen der Fernsehübertragung zwingend in den Abendstunden. Vorgeschrieben ist Flutlicht mit mindestens 800 Lux. In Thüringen erfüllt derzeit nur das Steigerwaldstadion in Erfurt diese Bedingung.

Der FC Carl Zeiss hatte überraschend den Bundesligisten Hamburger SV mit einem 3:2 nach Verlängerung aus dem Pokal geworfen.