Jenaer Stadtsportbund ist 30 Jahre Dachverband

Jena.  115 Sportvereine sind in Jena sportlich und sozial tätig. Seit 30 Jahren haben sie den Stadtsportbunde als Partner an ihrer Seite

Stadtsportbund Jena erinnert an der Sportanlage „Am Jenzig“ an seine Gründung vor 30 Jahren. OB Thomas Nitzsche (FDP), Stadtsportbundvorsitzender Sören Genzler sowie Dezernent Benjamin Koppe (CDU,/v.l.). 

Stadtsportbund Jena erinnert an der Sportanlage „Am Jenzig“ an seine Gründung vor 30 Jahren. OB Thomas Nitzsche (FDP), Stadtsportbundvorsitzender Sören Genzler sowie Dezernent Benjamin Koppe (CDU,/v.l.). 

Foto: Marcus Schulze

Manchmal rauche die Rübe einfach. Dann brauche er Bewegung – und zwar mehr denn je. Ja, in den Zeiten von Corona sei er noch mehr zum Sportler geworden, berichtete Jenas Oberbürgermeister Thomas Nitzsche am Donnerstag, als er anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Stadtsportbundes Jena auf der Sportanlage „Am Jenzig“ das Wort ergriff.

In diesen Tagen, in denen der Sport sanktioniert ist, würden viele erst merken, wie elementar er für sie sei, führte Nitzsche weiter aus, der auch daran erinnerte, dass man mitunter Gefahr laufe, ihn als selbstverständlich zu betrachten. „Gerade in Corona-Zeiten merken viele, was fehlt.“ Von daher sei es das richtige Zeichen gewesen, an dem Termin am Donnerstag, wenn auch im überschaubaren Rahmen, festzuhalten.

Vor 30 Jahren, am 29. Mai 1990, wurde der Stadtsportbund Jena ins Leben gerufen. Um an die Gründung des städtischen Dachverbandes zu erinnern, versammelten sich neben dem Oberbürgermeister auch Dezernent Benjamin Koppe (CDU), die hauptamtlichen Mitarbeiter des Stadtsportbundes sowie der Vorsitzende Sören Genzler und die Ehrenvorsitzende Elisabeth Wackernagel unter freiem Himmel und natürlich mit dem entsprechenden Abstand.

Das Fußballkleinod im Osten der Saalestadt habe man nicht nur aus Gründen der Sicherheit aufgesucht. Vielmehr sei es auch ein Beleg dafür, was man in den vergangenen Jahren alles erreicht habe, betonte Sören Genzler, der auch darauf verwies, dass rund ein Viertel der Jenaer – aktiv oder ehrenamtlich – in das Sportgeschehen der Saalestadt involviert sei.

Die Hälfe davon Kinder und Jugendliche. Doch damit nicht genug, würde die Universitätsstadt doch 115 Sportvereine ihr Eigen nennen können. An Vielfalt würde es wahrlich nicht mangeln. Die Kombination aus Bewegung und Leistungsgedanken an die Jüngeren und Jüngsten weiterzugeben, sie dafür zu sensibilisieren, sei letztlich eine entscheidende Aufgabe des Sports, betonte indes Nitzsche.

Dass es in den 30 Jahren lediglich nur drei Vorsitzende gab, sei indes ein Beleg dafür, dass die Dinge in Jena recht gut funktionieren würden, sagte der Oberbürgermeister, der zum einen an den im vergangenen Jahr verstorbenen Erhard Menz erinnerte, der die Geschicke des Dachverbandes von 1990 bis 2003 lenkte. Zum anderen bedankte er sich bei Elisabeth Wackernagel für ihr langjähriges Engagement, die Menz einst beerbte.