Kein Abklatschen, kein Jubeln, trotz Klassenerhalt

Zeulenroda.  Erleichterung herrscht beim Post SV Zeulenroda über den Verbleib in der Tischtennis-Oberliga.

Das Oberligist-Team: Steffen Wagner, Luca Haas, Maksym Bachurin, Moritz Heß, Oleksandr Tymofieiev, Jan Vesely, und Lukas Böhme (v.l.).

Das Oberligist-Team: Steffen Wagner, Luca Haas, Maksym Bachurin, Moritz Heß, Oleksandr Tymofieiev, Jan Vesely, und Lukas Böhme (v.l.).

Foto: Jörg Müller

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Die Corona-Krise zwang den Deutschen Tischtennis-Bund, die gesamte Spielserie mit sofortiger Wirkung abzubrechen. Als Wertung wurden die Tabellen des Abbruchtages genommen. Das Ende der Saison 2019/20 glich eher einer Vollbremsung von hundert auf null. Eine Entscheidung, die vielen Vereinen positiv entgegenkommt, für genauso viele Vereine aber ein Schlag ins Gesicht ist. Fest steht: Eine einheitlich faire Lösung für alle Vereine hätte es ohne Ausspielen der Saison nicht geben können.

Für den Post SV Zeulenroda bedeutet dies, dass nach dem vermehrten Aufstieg, eine ohnehin schwierige Saison positiv abgeschlossen wurde.

Wenn man bedenkt, dass mehr als fünfzig Prozent (acht Mannschaften des Post SV) in einer höheren Liga als noch eine Saison zuvor an den Start gingen, dann ist es umso überraschender, dass alle 14 Mannschaften das Saisonziel Klassenerhalt erreicht haben.

Das Aushängeschild, die erste Mannschaft, durfte nach längerer Abstinenz erneut in der sehr starken Oberliga-Mitte aufschlagen und der Klassenerhalt war das selbst gesteckte Ziel.

Nach der Hinrunde sah es aufgrund von Verletzungspech und Eingewöhnungsproblemen der „jungen Wilden“ recht düster aus. Doch man konnte sich in der Rückrunde stabilisieren, die Jugend gewöhnte sich an das Niveau der höheren Spielklasse und man entzog sich immer mehr den Abstiegsrängen. Schlussendlich wurde die Klasse mit dem siebten Platz gehalten. Auch ohne Abbruch war man schon auf dem Weg in die richtige Richtung. Selbstverständlich hätte man den Klassenerhalt lieber auf sportliche Art und Weise erreicht.

Die Zweite ging in der Verbandsliga Ost an den Start. Nach dem Aufstieg im Vorjahr wollte man hier souverän mitspielen und den einen oder anderen Gegner ärgern. Weitestgehend gelang das auch und nach der Vorrunde lag man auf dem vielversprechenden zweiten Platz. Hätte man nicht ein solches Pech mit Ausfällen und Abstellungen gehabt, dann wäre wohl mehr drin gewesen. Am Ende steht dennoch ein souveräner dritter Tabellenplatz zu Buche.

Auch die dritte und vierte Mannschaft schafften es, in der 2. Bezirksliga zu überzeugen. Aufgeteilt auf die beiden Ostthüringer Staffeln erreichte Post III den zweiten Platz und damit die Relegation, während Post IV sogar als Tabellenerster der Geraer Staffel hervorging. Den Weg in die 1. Bezirksliga wird nur die derzeitige vierte Mannschaft gehen. So kann man sicherstellen, dass nächste Saison, von der Oberliga bis zur 3. Kreisliga in fast jeder Liga eine Post-Mannschaft vertreten ist.

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