Goldener Auftakt für Erfurterin Grabosch bei der Bahnrad-WM

Berlin/Erfurt.  Bei der Bahnrad-WM in Berlin hat die Erfurterin Pauline Grabosch im Teamsprint den Titel gewonnen.

Die Erfurterin Pauline Grabosch (rechts) hat zum zweiten Mal in ihrer Karriere die WM-Goldmedaille im Teamsprint erobert.

Die Erfurterin Pauline Grabosch (rechts) hat zum zweiten Mal in ihrer Karriere die WM-Goldmedaille im Teamsprint erobert.

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

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Kristina Vogels Erbinnen rasten mit vereinten Kräften zu Gold und stellten sogar die einstige Sprint-Königin in den Schatten. Die deutschen Bahnrad-Asse haben einen Traumstart in die WM in Berlin hingelegt und auf dem Weg zu den Sommerspielen in Japan letzte Hürden genommen.

Für den Höhepunkt des ersten Wettkampfabends sorgten die Teamsprinterinnen: Emma Hinze (Cottbus), die Erfurterin Pauline Grabosch und Lea Sophie Friedrich (Dassow) jubelten über den ersten WM-Titel in dieser Disziplin seit dem folgenschweren Unfall von Vogel im Jahr 2018. Wie gut der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) das Karriereende Vogels und ihrer früheren Team-Kollegin Miriam Welte kompensiert hat, bewies vor allem Hinze. Die 22-Jährige sicherte die Qualifikation für das Finale um Gold mit einer beeindruckenden Schlussrunde, die selbst Vogel nicht gelungen war.

„So schnell ist auf dieser Position noch nie eine Frau gefahren. Das war richtig schnell, richtig stark gefahren“, sagte Bundestrainer Detlef Uibel. In Finale ließen Hinze und Grabosch, die schon beim WM-Triumph 2018 dabei war, in 32,163 Sekunden dem Team aus Australien (32,384) keine Chance. Zufrieden war Uibel auch mit dem Auftritt der Männer. Der Eichsfelder Stefan Bötticher, Eric Engler (Cottbus) und Maximilian Levy (Berlin) räumten als Sechste letzte Zweifel an der Olympia-Teilnahme aus.

Unterdessen beendete der Vierer der Frauen die Qualifikation in 4:15,477 Minuten auf Rang sieben. Das Quartett mit Franziska Brauße (Öschelbronn), Lisa Brennauer (Durach), Lisa Klein aus Erfurt und Gudrun Stock (München/Team Maxx-Solar-Lindig) zeigte lange einen konstanten Lauf, ein Wechselfehler am Ende sorgte allerdings für Chaos. „Die Form stimmt eigentlich. Ich hoffe, dass wir zeigen können, was wir draufhaben“, sagte Brennauer. Im nicht-olympischen Scratch-Rennen der Frauen landete die 19-jährige Charlotte Reißner vom SSV Gera bei ihrem WM-Debüt auf Rang 16.

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