Lichtenfels. Der RSV Rotation Greiz unterliegt beim AC Lichtenfels deutlich und bleibt auf einem Abstiegsplatz.

Mit 9:19 Punkten unterlag der RSV Rotation Greiz am Samstagabend beim AC Lichtenfels und verbleibt bei bisher einem Sieg gegen Aufsteiger KG Baienfurt/Ravensburg auf Platz sieben und damit einem Abstiegsplatz in der Ringer-Bundesliga Ost.

Ersatzgeschwächt durch Verletzungen und Krankheit - Lucas Kahnt ringt in Albanien bei der U23-WM - war der der Mannschafskampf in Lichtenfels für die Greizer nur schwer zu gewinnen. Dennoch konnten die Gäste vier Siege erkämpfen. Mit Razvan-Marian Kovacs, Nikolay Grahmez, Igor Besleagu und Alin-Alexuc Ciurariu waren es durchweg ausländische Ringer, die die mitgereisten Greizer Ringkampffans jubeln ließen.

Doch schon vor den abschließenden beiden Kämpfen in der Gewichtsklasse bis 75 kg war der Kampf aus Greizer Sicht verloren. „Lichtenfels ist einen Tick stärker besetzt als wir. Mit den Ausfällen, die wir verkraften mussten, war es schwer, hier zu bestehen“, sagte Trainer Tino Hempel. „Aber alle eingesetzten Athleten haben in ihren Möglichkeiten gerungen, wirklich bis zum Umfallen gekämpft, sich in den Dienst der Mannschaft gestellt.“

Nun hoffen die Greizer, dass sich bis zum Samstag, da steigt das im Kampf um den Klassenerhalt wichtige Vogtlandderby gegen Germania Markneukirchen, das Lazarett wieder lichtet. „Gegen Markneukirchen müssen wir alles reinhauen, da geht es fast schon um Alles oder nichts“, blickt Tino Hempel voraus.