Robin Fluß und Jonas Ernst kehren zurück

Nordhausen  Fußball-Oberliga Süd: Wacker Nordhausen II empfängt zum Saisonfinale den gefährdeten TV Askania Bernburg im Albert-Kuntz Sportpark

Wacker II in blau, hier mit Paul Hans Kirchner gegen den Ludwigsfelder BC, will mit einem Heimsieg am Sonntag gegen Askania Bernburg die Saison beenden.  

Wacker II in blau, hier mit Paul Hans Kirchner gegen den Ludwigsfelder BC, will mit einem Heimsieg am Sonntag gegen Askania Bernburg die Saison beenden.  

Foto: Christoph Keil

Letztmalig am Pfingstsonntag um 14 Uhr tritt in dieser Saison Neuling FSV Wacker Nordhausen II in der Fußball-Oberliga Süd an. Auf dem Kunstrasen im heimischen Albert-Kuntz Sportpark trifft die Elf von Trainer Philipp Seeland auf den TV Askania Bernburg, der sich noch im Abstiegskampf befindet.

„Ich hätte lieber schon am Samstag die abschließende Partie bestritten“, sagt der junge Coach. Jedoch hat der Verband aufgrund der Chancengleichheit alle Spiele zur gleichen Zeit terminiert. Für die Wackeraner geht es im Prinzip sportlich nicht mehr um viel. Als Tabellensechster können sie noch einen Rang vorrücken, wenn der zwei Punkte besser stehende FC Carl Zeiss Jena seine Begegnung beim Neunten Ludwigsfelder BC verliert. „Aber auch Platz sechs ist für uns im ersten Jahr in der Oberliga ein großer Erfolg“, sagt der in Leipzig lebende Seeland.

Vier junge Spieler, die für das kommende Spieljahr die früh beginnende intensive Vorbereitung in der Regionalligaelf unter Trainer Heiko Scholz mitmachen sollen, hat Seeland bereits nach dem 1:1 bei Carl Zeiss Jena verabschiedet. Wieder im Aufgebot stehen Defensivspieler Robin Fluß und Angreifer Jonas Ernst, die zuletzt fehlten. „Außerdem werde ich einigen A-Junioren eine Bewährungschance geben“, berichtet Seeland.

Für die Gäste aus Sachsen-Anhalt steht demgegenüber als Drittletzter noch einiges auf dem Spiel. Zwar stehen mit Blau-Weiß Zorbau und der freiwillig den Rücktritt antretenden BSG Wismut Gera bereits zwei der drei Absteiger fest, doch könnten die Bernburger bei einer Niederlage am Südharz und einem gleichzeitig klaren Sieg vom VfL 05 Hohenstein-Ernstthal beim FSV Luckenwalde noch in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. „Daher rechne ich mit ihrem großen Einsatz“, sagt Seeland, dessen Schützlinge nach der Partie zur gemeinsamen Abschlussfeier nach Mallorca abheben, während der Coach ab Pfingstmontag einige Tage im südspanischen Malaga Erholung vom Fußball sucht.

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