Rudolstadt. Fußball-Oberligist aus Thüringen empfängt im vorletzten Heimspiel der Saison Einheit Wernigerode

„Drei Punkte müssen her.“ Doch das ist sicher sehr leicht gesagt, aber ganz schwer zu machen. Wenn der FC Einheit Rudolstadt am Samstag um 14 Uhr den Vereinsnamensvetter FC Einheit Wernigerode empfängt, dann müssen ein Sieg und damit drei Punkte her. Der Gast aus dem schönen Städtchen in Sachsen-Anhalt nimmt in der Oberligatabelle mit 35 Punkten den siebten Platz ein und befindet sich damit ähnlich wie Germania Halberstadt vor zwei Wochen jenseits von „Gut und Böse“. Hingegen stehen die Schillerstädter auf Abstiegsrang 14 und der Abstand zum rettenden Ufer und Platz 13 beträgt schon zwei Zähler.

Jähnisch: „Bleiben optimistisch“

Aber Trainer Holger Jähnisch bleibt Optimist: „Es sind noch neun Punkte zu vergeben, da ist alles möglich“. Wenn alle Spieler an Deck sind, hat er sicher für diese wichtige Partie einige Optionen. Wichtig wird sein, dass der Gastgeber gegen die Mannschaft aus dem Harz in der Defensive kompakt steht, hier konsequent agiert, anders als in Grimma auf die „Kleinigkeiten“ achtet und vorn die Chancen, die man bekommt, nutzt.

Überraschende Personalie

Fünf Mal traten beide Teams in der Oberliga bislang aufeinander. Das Aushängeschild des Vereins und der Region, Einheit Rudolstadt, hat dabei nur ein Spiel gewonnen und einmal remis gespielt.

Überraschend kommt eine Personalie zu diesem Zeitpunkt bei Wernigerode: Vor kurzem trennte sich Wernigerode von Trainer Hannes Deicke. Ausschlaggebend für diese Entscheidung sei das schwache Heimspiel mit der 2:3-Niederlage gegen den FC Grimma gewesen.