Richtfest für neues Studentenwohnheim in Gera

Gera  Ohne Dachstuhl entstehen in der Eisenbahnstraße durch Umbau 110 Wohnheimplätze

Planer Uwe Soltwedel steht neben der Richtkrone vorm Studentenwohnheim E9. Er ­zelebrierte auch den Richtspruch.

Planer Uwe Soltwedel steht neben der Richtkrone vorm Studentenwohnheim E9. Er ­zelebrierte auch den Richtspruch.

Foto: Peter Michaelis

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Für das Studentenwohnheim E9 wurde gestern Richtfest gefeiert. 78 der 110 Plätze in der Eisenbahnstraße 9 sind schon reserviert. „Zwei Drittel von Geraer Studenten, ein Drittel von Jenaern“, sagte gestern Leon Blömer von der Geraer WP Liegenschafts- und Projektentwicklungsgesellschaft, der gestern den Münchener Bauherr Leo Benz vertrat. Ihm gehört das Gebäude. Rund fünf Millionen Euro werden investiert, wobei das Bundesumweltministerium davon 1,14 Millionen Euro fördert. Die Förderung sei der Grund, so Planer Uwe Soltwedel, dass es eine Mietpreisbindung für zehn Jahre gibt. So koste die möblierte und warme Wohnung 280 Euro. Die Fördermittel sind auch ein Grund, dafür, dass die Bauleistungen in mindestens 15 Lose aufgeteilt und bundesweit ausgeschrieben werden mussten. „Es ist schwer, Handwerker zu bekommen. Auf manche Ausschreibung meldet sich gar keiner, würden wir nicht gezielt auf Firmen zugehen“, sagt er. Vor allem Betriebe aus der Stadt sind auf der Baustelle anzutreffen, neben Bauleuten aus Glauchau und Jena.

Weil es keinen Dachstuhl gibt, wurde gestern ein Holzbalken mit Schraubzwingen auf zwei Böcke geschraubt. In den Balken wurden Nägel geschlagen, um die Zeremonie echt wirken zu lassen. Fertiggestellt werden soll der Bau nach gestrigen Aussagen Ende des Jahres 2019.

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