Filmregisseur

Wim Wenders war von erstem Kinobesuch traumatisiert

Berlin  Er habe ein positives Verhältnis zum Kino entwickelt, scherzte der Regisseur in Berlin. Dabei sei sein erstes Filmerlebnis durchaus traumatisch für ihn gewesen - der reinste Horror.

Wim Wenders blickt zurück und erzählt von seinem ersten Kinobesuch in den 50er Jahren.

Wim Wenders blickt zurück und erzählt von seinem ersten Kinobesuch in den 50er Jahren.

Foto: dpa

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Der Regisseur Wim Wenders ("Der Himmel über Berlin") ist bei seinem ersten Kinobesuch schreiend aus dem Saal gelaufen.

Anfang der 50er Jahre habe seine Oma ihn mit ins Kino genommen - allerdings in den falschen Saal, wo ein Horrorfilm lief. "Und sie hat es nicht gemerkt. Sie wusste überhaupt nicht, was Film ist. Das war der erste Film überhaupt, den sie gesehen hat." Nach zwei Minuten sei er "über die Köpfe der Leute" hinweg rausgerannt, erinnerte sich Wenders.

Danach sei er traumatisiert gewesen und habe jahrelang von den zwei Minuten des Films geträumt. "Aber das hat sich dann erledigt. Ich habe dann doch ein positiveres Verhältnis zum Kino entwickelt", sagte Wenders bei einer Veranstaltung zur Zukunft der Filmtheater.

Der 74-Jährige ist einer der bekanntesten deutschen Regisseure und hat für seine Filme unter anderem einen Goldenen Ehrenbär der Berlinale erhalten.

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