Sitzplatz-Gebühr

Lufthansa: Auf Passagiere kommt ab Juni wichtige Änderung zu

Alexander Klay
| Lesedauer: 2 Minuten
Maskenpflicht im Flugzeug: Wo sie gilt und wo nicht

Maskenpflicht im Flugzeug- Wo sie gilt und wo nicht

Pünktlich zur Sommerzeit hat die EU beschlossen, die Maskenpflicht an Flughäfen und in Fliegern zu lockern. In welchen Ländern sie weiterhin gilt, erklärt das Video.

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Berlin/Frankfurt.  Die Lufthansa schränkt ihren Service für Reisende in der Economy Class weiter ein: So teuer wird künftig die Auswahl eines Sitzplatzes.

Seit einem Jahr gibt es auf Flügen innerhalb Europas schon keine kostenlosen Snacks und Getränke mehr, jetzt kündigt Lufthansa den nächsten Einschnitt beim Service für ihre Passagiere an. Im günstigsten Tarif entfällt künftig die kostenlose Sitzplatzauswahl beim Check-in. Reisende bekommen automatisch einen Platz zugewiesen. Änderungen werden teuer.

Bislang konnten Reisende beim Online-Check-in, der 23 Stunden vor dem Abflug beginnt, bei Lufthansa kostenlos einen Sitzplatz auswählen – egal, ob am Fenster oder Gang, im vorderen Bereich oder hinten. Wer Glück hat, kann auch einen Platz in den Notausgangsreihen mit deutlich mehr Beinfreiheit ergattern.

Dieser Service war bislang ein deutlicher Unterschied zu Billigfliegern wie Ryanair oder Easyjet, wo für die Auswahl eines Sitzplatzes immer Gebühren anfallen. Mit dem kostenlosen Angebot ist es ab dem 21. Juni auch bei der Lufthansa vorbei. Über diese Änderung informiert Europas größte Fluggesellschaft auf ihrer Webseite.

So teuer ist die Sitzplatzwahl künftig bei Lufthansa

Betroffen sind Reisende im günstigsten Tarif, Economy Light. Sind sie mit dem automatisch zugewiesenen Sitzplatz nicht zufrieden, müssen sie künftig – je nach Strecke – 25 Euro für die Auswahl eines anderen Platzes zahlen, teilte Lufthansa auf Nachfrage unserer Redaktion mit. Oder sie reservieren vorab einen Sitzplatz. Das kostet bei Inlandsflügen zwischen 12 und 25 Euro, innerhalb Europas 14 bis 30 Euro. Mehr zum Thema: Zwei Jahre nach Rettung: Lufthansa fliegt aus der Krise

Bei einer gemeinsamen Buchung sollen Familien und Reisegruppen auch nach den neuen Regeln zusammensitzen können, versicherte Lufthansa. Einige Fluggesellschaften verstreuen Gruppen durch die ganze Kabine, wenn diese vorab nicht für eine Sitzplatzreservierung gezahlt haben. Die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss streicht die kostenlose Sitzplatz-Auswahl ebenfalls zum 21. Juni. Austrian Airlines folge den Angaben zufolge im vierten Quartal.

Der betroffene Tarif Economy Light ist günstiger als andere Angebote, da Reisende nur Handgepäck mitnehmen dürfen. Bei der Lufthansa ist immerhin noch ein kleiner Rollkoffer und eine kleine Handtasche erlaubt. Bei Billigfliegern wie Ryanair, Easyjet und auch der Lufthansa-Tochter Eurowings ist seit einiger Zeit nur noch ein kleiner Rucksack kostenlos. Für alles andere müssen Reisende extra zahlen. Weiterlesen: Urlaub buchen: So finden Sie im Internet die besten Flüge

Dieser Artikel erschien zuerst auf abendblatt.de.