Kommentar: Die Wähler nicht überzeugt

Tino Zippel über die Ostthüringer Oberbürgermeister und Landräte.

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Die Ostthüringer Oberbürgermeister und Landräte jenseits der CDU haben mit ihrer Arbeit die Wähler nicht überzeugt. Die parteilose Geraerin Viola Hahn scheiterte bereits in Runde eins. Für Albrecht Schröter (SPD) und Michaele Sojka (Die Linke) kam nun das Aus.

In Jena stimmte eine deutliche Mehrheit für den Generationswechsel. Mit Thomas Nitzsche übernimmt ein Politiker, der schon in jungen Jahren viel Arbeit an der Basis geleistet hat und stets daran erinnerte, dass die Verkehrsinfrastruktur mit der wachsenden Stadt Schritt halten muss. Die Jenaer lasteten Amtsinhaber Schröter vor allem den Stillstand in der Stadtentwicklung an. Nur zwei Beispiele: Ein Bürger­entscheid kassierte seine unausgegorenen Baupläne für den innerstädtischen zentralen Platz, den Eichplatz. Das Stadion­projekt zog sich unter seiner Regie in die Länge.

In Gera stand der Ruf der Stadt auf dem Spiel. Sollte erstmals ein AfD-Politiker den Posten eines Oberbürgermeisters holen? Unabhängig von der persönlichen Eignung des Kandidaten wäre das Signal verheerend für die Stadt gewesen, weil es potenzielle Investoren abschreckt. Diese braucht die Stadt aber, um an Attraktivität für junge Leute zu gewinnen.

Im Altenburger Land haben die Bürger genug von Michaele Sojka. 2012 hatte sie mit hauchdünnem Vorsprung gewonnen, nun ist sie nach nur einer Amtszeit krachend gescheitert. Peinlich, dass ihr die rot-rot-grüne Landesregierung nicht genügend Rückenwind gegeben hat.

Machtwechsel in Ostthüringen

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