Mut, sich durchzusetzen: Theresa Wahl über Frauen in Führungspositionen

Warum sitzen so wenige Frauen in Chefsesseln?

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ist in einigen Berufen, vor allem im sozialen Bereich, das weibliche Geschlecht durchaus häufiger in Führungspositionen zu finden, muss man in vielen anderen Branchen schon länger überlegen, um eine Dame an der Spitze auszumachen. Begründungen für diese Tatsache gibt es viele. Während die einen sagen, sie wollen gar nicht, Karriere sei ihnen zu stressig, ihre Erfüllung liege eher darin, Kinder zu bekommen, ist für andere klar, dass der Weg nach oben für Frauen schwerer sei, nicht zuletzt wegen der Männer. Um die Gleichberechtigung zu fördern, wird schon seit längerem die Frauenquote diskutiert – auch an ihr scheiden sich die Geister. Ein Patentrezept scheint es nicht zu geben. Auch die ehemalige Leiterin des Neustädter Forstamtes, Roswitha Leber, ­betonte bei ihrem Abgang mehrfach, dass sie es bedauere, dass nicht mehr Frauen den Forst­ämtern in Thüringen vorstehen würden, mit ihrem Eintritt in die Rente die Quote gar noch weiter sinke. Dabei ist doch gerade sie ein gutes Beispiel dafür, dass Frauen führen können und ­dabei auch anerkannt werden, obgleich sie sich dies erst verdienen musste. Den Mut, sich bei allen Schwierigkeiten und Hindernissen durchzusetzen, sollten daher mehr Frauen aufbringen. Dass es möglich ist, zeigte Roswitha Leber 16 Jahre lang.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren