Absolute Führungspersönlichkeit: Aytac Sulu neu beim FC Carl Zeiss Jena

Jena.  Ex-Bundesliga-Spieler Sulu ist in Jena angekommen und trainiert am Freitag erstmals mit dem Drittligisten. Trainer Rico Schmitt lobt den Zugang.

Der FC Carl Zeiss Jena hat sich noch einmal verstärkt: Am Donnerstag um 20.14 Uhr hat Aytac Sulu einen Vertrag bis zum Saisonende beim Drittligisten unterschrieben. Er soll die Abwehr stabilisieren und so dazu beitragen, doch noch das Wunder Klassenerhalt zu schaffen.

„Aytac Sulu hatte in Darmstadt eine beeindruckende Leistungsbilanz, war dort langjähriger Leistungsträger und gleichzeitig eine absolute Führungspersönlichkeit“, sagt Zeiss-Trainer Rico Schmitt. Besonders hebt er Sulus Mentalität und Erfahrung hervor, die im Abstiegskampf helfen sollen. Zuletzt stand Sulu beim türkischen Drittligisten Samsunspor unter Vertrag, löste diesen aber in der Winterpause auf. In den vergangenen Wochen hielt er sich mit einem Personaltrainer fit.

Die Jenaer versprechen sich von Sulu zum einen eine Stabilisierung der anfälligen Abwehr. Zum anderen hoffen sie auf seine Kopfballgefährlichkeit nach Eckbällen. Ziel ist, dass der Spieler schon am Samstag gegen Eintracht Braunschweig einsatzfähig ist. „Letztlich entscheidet der Trainer“, sagt Sulu, der am Freitag sein erstes Training absolviert.

Sulu mit 60 Bundesliga-Spielen

Sulu bringt die Erfahrung von 60 Spielen in der Bundesliga (9 Tore), 81 Spielen in der zweiten Bundesliga (9 Tore) und 89 Partien in der dritten Liga (6 Tore) mit. Er gilt als kampfbetonter Spieler, der die Jenaer beim schwierigen Kampf um den Klassenerhalt unterstützen möchte.

Bislang hatte der FC Carl Zeiss Jena, Tabellenletzter in der dritten Liga, in der Winterpause Daniel Stanese und Außenbahnspieler Joy-Lance Mickels verpflichtet. Stanese spielte gegen Preußen Münster über 90 Minuten im defensiven Mittelfeld. Die selbst gesteckte Maßgabe, dass nur neue Spieler kommen, wenn andere den Verein verlassen, musste der Drittligist aufgeben. Zwar wollte der FC Carl Zeiss weder Marian Sarr noch Fabien Tchenkoua Steine in den Weg legen, falls sie einen anderen Arbeitgeber finden, doch bislang blieben Angebote aus.

FCC hofft stabilere Abwehr

Die Jenaer stehen mit zwölf Punkten am Tabellenende der dritten Liga. Der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz beträgt bereits zehn Punkte. Zudem weisen die Jenaer das schlechteste Torverhältnis der Liga auf. Am Sonnabend gastiert die Mannschaft von Trainer Rico Schmitt bei Eintracht Braunschweig. Anstoß ist um 14 Uhr.

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