Erdkabel verlegen in Ponitz

Derzeit wird in Ponitz das Stromnetz erneuert, in größeren Bereichen der Kerngemeinde werden Niederspannungs-Erdkabel bis 0,4 kV verlegt. Mehrere Masten werden fallen.

In Ponitz in der Bahnhofstraße wird das Erdkabel verlegt

Foto: zgt

Ponitz. Zugleich werde die Straßenbeleuchtung erneuert, informierte Bürgermeister Gerd Kühn (parteilos) im OTZ-Gespräch. Die Kosten werden sich auf etwa 70 000 Euro belaufen. Gemeindliche Anteile an den Erdarbeiten sind darin enthalten.

Etwa 50 neue Lampen werden installiert. Dabei handelt es sich um energiesparende Natriumdampflampen. Dort, wo keine Erdverkabelung möglich ist, würden die Lichtmasten durch so genannte Luftkabel verbunden, so Kühn. Verkabelt werden beispielsweise teilweise die Ernst-Thälmann-Straße, der Gartenweg, teilweise die Bahnhofstraße, die Crimmitschauer Straße, die Meeraner Straße – allerdings nicht durchgängig –, der Mühlenweg, die schon zum Teil bereits verkabelte Gößnitzer Straße. Bis Jahresende sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Im Ortsteil Zschöpel wurden Luftkabel und teilweise auch Erdkabel gezogen. Grünberg bleibt von all dem ausgespart. Die Straßenbeleuchtung sei aber beitragspflichtig, macht der Bürgermeister aufmerksam.

Notwendig war die Erneuerung der Netzversorgung, da das alte Ortsnetz in Ponitz desolat geworden war. "Indem es erneuert wird, erhöht sich die Versorgungssicherheit in unserer Gemeinde", sagt Kühn.

Nun sei der 2. Bauabschnitt vom Gemeindeamt in Richtung Meerane und Crimmitschau auf etwa 2000 Metern an der Reihe, informierte gestern Fachreferent Rolf Reinhardt von der envia Netzservice GmbH (envia NSG) auf OTZ-Anfrage. Demontiert werden 2200 Meter alte Freileitungen. 95 Hausanschlüsse werden erneuert. Im ersten Bauabschnitt waren 1000 Meter Kabel verlegt und 60 neue Hausanschlüsse geschaffen worden. Etwa 2000 Meter Freileitung wurden demontiert. Ein Teil der Freileitungen bleibt allerdings bestehen.

Das gesamte Ortsnetz kam somit in die Kur, der Investitionsumfang beläuft sich auf 400 000 Euro. "Es herrscht ein gutes Miteinander mit der Gemeinde", schätzte der Fachreferent ein. Dies zeige sich auch daran, dass die Gemeinde, da sie ja Freileitungen verliert, in die Kabelgräben die Leitungen für ihre Ortsbeleuchtung mit verlegen kann. Die Kosten spielen für das Unternehmen wie für die Gemeinde eine wichtige Rolle. "Wir wägen daher ab, wieviel verkabelt werden muss und wo Freileitungen bestehen bleiben sollten", so Reinhardt.

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