Verbraucher

Warentest: So gut sind die Matratzen von Bett1, Emma und Co.

Berlin.  Die Matratzen Emma One oder Bodyguard von Bett1 versprechen Komfort für alle. Stiftung Warentest hat Einheitsmatratzen untersucht.

Eine Frau packt in einem Fachgeschäft eine neue Matratze aus. Die meisten Modelle erzielen – zumindest in Teilen – gute bis sehr gute Ergebnisse.

Eine Frau packt in einem Fachgeschäft eine neue Matratze aus. Die meisten Modelle erzielen – zumindest in Teilen – gute bis sehr gute Ergebnisse.

Foto: Wolfgang Kumm / dpa

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Der Matratzenmarkt in Deutschland war für Verbraucher lange Zeit recht unübersichtlich und Hersteller wie Händler nutzten das vor allem beim Preis aus. Doch seit einigen Jahren versprechen Hersteller von Einheitsmatratzen, das eine Matratze Komfort für Menschen fast jeder Größe und jeden Gewichts bringen. Dazu liegen die Preise teilweise deutlich unter denen der Konkurrenz.

Aber erfüllen Einheitsmatratzen wirklich dieses Versprechen? Die Stiftung Warentest hat nun erneut Matratzen untersucht. Und tatsächlich liefern mehrere Matratzen echt gute Ergebnisse.

Matratzen bei Stiftung Warentest: Emma One ist Sieger

Die Matratze Emma One sowie die baugleiche Elements von Dunlopillo erzielen mit der Note 1,7 den Testsieg. Sie eignen sich, wie der Hersteller verspricht, auch laut Stiftung Warentest für jeden Körpertyp. Daneben aber holen noch vier weitere Matratzen die Note „Gut“: Essential Mattress von Caspar (2,2), Bodyguard Weich von Bett1 (2,3,), Thomas von Badenia (2,5,) und die Matratze von Snooze Project (2,5).

Die weiteren acht Modelle erzielen immerhin die Endnote „Befriedigend“. Schaut man sich für diese Produkte die Testpunkte im Detail an, zeigt sich, dass auch sie in weiten Teilen bei den Aspekten Druckverteilung, Lageänderungswiderstand und Schulterklappeneffekt „gut“ bis „sehr gut“ sind. Zum Punkt Komforteigenschaften schreibt die Zeitschrift „test“ (Ausgabe 10/2019) sogar: „Alles paletti“.

Warum es beim Matratzen-Test Abzüge gab

Punktabzug gab es zum Beispiel, weil mal Rückenschläfer, mal Seitenschläfer nicht ausreichend von der Matratze abgestützt werden. Das gilt bei manchen der „befriedigend“ bewerteten, aber auch für zwei der „guten“ Matratzen außerdem für einzelne der vier Figurtypen, die die Stiftung Warentest für die Stichprobe nutzte. Gerade große Menschen werden oft weniger optimal gestützt.

Im März hatte die Stiftung Warentest eine Untersuchung zu Taschenfederkern-Matratzen veröffentlicht – mit einem ernüchternden Ergebnis. Keine Matratze erhielt die Gesamtnote „Sehr gut“. Die meisten Matratzen waren demnach nur „befriedigend“. Ein Problem der Matratzen sei, das Luft nicht durch sie zirkulieren kann. (dpa/ac)

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