Auto schwimmt

Wie auf Glatteis: Hier droht Aquaplaning

Sicher durch den Regen: Fahren auf nassen Straßen verlangt nach gefühlvollem Umgang mit Gas, Bremse und Lenkung - und nach mehr Abstand.

Sicher durch den Regen: Fahren auf nassen Straßen verlangt nach gefühlvollem Umgang mit Gas, Bremse und Lenkung - und nach mehr Abstand.

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn

München (dpa/tmn)  Egal ob kurzer Schauer oder Dauerregen. Nasse Fahrbahnen sind für Autofahrer und Autofahrerinnen tückisch - Stichwort Aquaplaning. An einigen Stellen ist die Gefahr besonders groß - was ist zu tun?

Es ist die Schrecksekunde für Autofahrer: Die Straße ist voller Wasser, das Auto schwimmt auf. Beim sogenannten Aquaplaning können die Autoreifen das Wasser auf der Straße nicht mehr verdrängen. Lenk- oder Bremskräfte werden dann nicht mehr auf die Straße übertragen.

Warnsignale für Aquaplaning sind ein schwammiges Gefühl in der Lenkung oder wenn die Antriebsräder kurz durchdrehen, etwa beim Überfahren von Fahrbahnmarkierungen auf der Autobahnauffahrt. Auch ausgefahrene Fahrbahndecken mit tiefen Spurrillen sind Gefahrenstellen.

Bei Anzeichen von Aquaplaning gilt: Ruhe bewahren, nicht scharf bremsen, nur langsam vom Gas gehen. Wichtig: Starke Lenkbewegungen vermeiden und die Räder gerade halten. Dann fährt das Auto nach Ende der Rutschstrecke normal weiter.