Fürstenhaus

Charlène von Monaco: Fürstin zeigt sich wieder öffentlich

Oliver Stöwing
| Lesedauer: 2 Minuten
Charlène von Monaco: Das Leben der Fürstin

Charlène von Monaco: Das Leben der Fürstin

Charlene von Monaco ist mittlerweile die Fürstin von Monaco. So traf sie ihren damaligen Prinzen.

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Monaco.  Charlène von Monaco hat sich nach langer Zeit wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Fürst Albert braucht ihre Unterstützung dringend.

Zum ersten Mal seit ihrer Rückkehr nach Monaco hat Fürstin Charlène einen öffentlichen Termin wahrgenommen. Bei der FIA-Formel-E-Weltmeisterschaft, einem Rennen für elektrobetriebene Formelwagen, zeigte sie sich am Wochenende in Monaco mit Ehemann Fürst Albert sowie ihren siebenjährigen Zwillingen Jacques und Gabriella. Zu kurzen hellblonden Haaren trug sie einen dunkelgrauen Oversized-Anzug.

Die 44-Jährige macht sich weiterhin rar im Fürstentum. Die ersten Fotos der nach einem Klinikaufenthalt der Fürstin wiedervereinten Familie hatte der Palast zu Ostern veröffentlicht. Das Paar posierte mit den Kindern in frühlingshafter Kleidung auf dem Rasen vor dem Swimmingpool im Prinzenpalast. Auf einem weiteren Foto war die Familie in der Kirche zu sehen.

Wegen Krankheit – Charlène von Monacos letzter Auftritt liegt Monate zurück

Erst im März war Charlène nach einem Klinikaufenthalt wieder nach Monaco zurückgekehrt. Ihren letzten öffentlichen Auftritt hatte sie im Januar 2021 zum Fest zu Ehren von Monacos Schutzheiliger Sainte-Dévote. Wenig später reiste sie in ihre Heimat Südafrika, um den Kampf gegen die Nashorn-Wilderei zu unterstützen. Schon bald saß sie dann aber mit Gesundheitsproblemen am Kap fest.

Wegen einer Hals-Nasen-Ohren-Entzündung durfte sie nicht reisen. Mehrfach musste Charlène in Südafrika stundenlang unter Vollnarkose operiert werden, hielt sich wegen des schleppenden Heilungsprozesses zeitweilig auch in einer Klinik auf.

Ukraine-Krieg und Corona: Fürst Albert braucht die Unterstützung von Charlène

Mitte November kehrte Charlène endlich nach Monaco zurück – nur um kurz darauf zur medizinischen Behandlung in eine Klinik außerhalb des Fürstentums zu reisen. Auch daheim soll sie sich im Moment noch erholen.

Die frühere Schwimmerin wurde 1978 im heutigen Simbabwe geboren, mit zwölf Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Südafrika. Ihren späteren Mann lernte sie im Jahr 2000 bei einem Schwimmwettkampf kennen. Seit 2011 ist sie Fürstin.

Fürst Albert steht derweil als Landesvater vor großen Herausforderungen. Die erste Sommersaison seines Landes nach der Pandemie hat begonnen. Wegen des Ukraine-Krieges fallen jetzt die russischen und ukrainischen Gäste weg, die ein Fünftel des Tourismusmarktes ausmachten. 51.000 Übernachtungen gingen 2019 auf Russen zurück.

Beim Grand Prix der Formel 1 im Mai und beim Fernsehfestival im Juni will Albert zeigen, dass sein Land weiter glänzt – möglichst mit Gattin an seiner Seite.

Dieser Artikel erschien zuerst auf www.morgenpost.de