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"Chez Krömer": Sendung wird überraschend eingestellt

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Komiker und Moderator Kurt Krömer.

Komiker und Moderator Kurt Krömer.

Foto: Daniel Porsdorf/rbb/dpa

Berlin.  Nach einem abgebrochenen Interview mit dem Comedian Kawusi wird die Talkshow "Chez Krömer" eingestellt. Worum es in der Folge ging.

Überraschendes Aus für die RBB-Sendung "Chez Krömer": Die Talkshow wird nach beiderseitigem Einverständnis eingestellt, wie der Sender mitteilte.

Vorangegangen war eine von Krömer abgebrochene Aufzeichnung eines Interviews mit dem Comedian Faisal Kawusi für das Format.

Der Komiker Kurt Krömer habe die Idee eines Verhörs auf kleinstem Raum zur großen Show werden lassen, betonte der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am Montag in Berlin nach der Aufzeichnung der 41. Folge.

Gastgeber Kurt Krömer (48) wurde vom RBB mit den Worten zitiert: "Es ist für mich an der Zeit für neue künstlerische Abenteuer. Mir war klar, dass 'Chez Krömer' kein Format ist, das ewig laufen wird. Dass es am Ende dann doch 41 Folgen geworden sind, hat mich selbst überrascht. Mein Bedarf an Arschlöchern ist damit gedeckt."

"Chez Krömer": RBB-Sendung wir eingestellt

In dem Interview hatte der 31-jährige Comedian und Influencer Kawusi gegen ihn erhobene Rassismus-Vorwürfe zurückgewiesen. Als er der Aufforderung des Moderators, das Studio zu verlassen, nicht folgte, verließ Krömer selbst das Studio. Kawusi wurde als Sohn eines afghanischen Flüchtlingspaars in Hessen geboren.

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Die Sendung "Chez Krömer" wurde 2020 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. 2022 erhielten zudem Komiker Torsten Sträter und Kurt Krömer jeweils einen Grimme-Preis für ihr Gespräch über Depressionen.

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Der Komiker und Moderator stellte in seiner Show in einem zum Verhörraum stilisierten Studio Prominenten und Politikern Fragen. In der jüngsten Staffel wurden unter anderem der ehemalige "Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt, der frühere Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der ehemalige österreichische Vize-Kanzler Heinz-Christian Strache von Krömer befragt.

Die Folge ist in der ARD-Mediathek abrufbar.

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.