Fallzahlen

Corona-Pandemie: Die aktuellen Zahlen des RKI im Überblick

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Berlin.  Das RKI veröffentlich jeden Tag aktuelle Daten zur Corona-Lage in Deutschland. Hier finden Sie die wichtigsten Zahlen im Überblick.

Impfstoffproduktion und Impfpass: darum ging es beim EU-Gipfel

Nach dem ersten Tag des digitalen EU-Gipfels zum Thema Corona bekräftigt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Entschlossenheit der EU autonome Impfproduktionskapazitäten zu schaffen. Zudem wolle die EU in den kommenden drei Monaten digitale Impfpässe entwickeln.

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  • Jeden Tag meldet das Robert Koch-Institut (RKI) aktuelle Zahlen zur Corona-Lage in Deutschland
  • Binnen eines Tages wurden dort fast 10.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet
  • Alle wichtigen Werte und Zahlen des RKI zum Infektionsgeschehen im Überblick

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9762 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 369 weitere Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Samstag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9113 Neuinfektionen und 508 neue Todesfälle verzeichnet.

Corona in Deutschland: Höchstwerte bei Todeszahlen im Januar

Der Höchststand von 1244 registrierten Todesfällen binnen 24 Stunden war am 14. Januar gemeldet worden. Der höchste Wert bei den innerhalb eines Tages gemeldeten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember erreicht worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Interaktive Grafik: Wie tödlich das Coronavirus wirklich ist

Corona-Zahlen des RKI: Sieben-Tage-Inzidenz

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 63,8 - und damit höher als am Vortag (62,6). Vor vier Wochen, am 29. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 94,4 gelegen. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz so zu drücken, dass die Gesundheitsämter die Nachverfolgung von Kontakten der Corona-Infizierten leisten können. Wegen der möglicherweise viel ansteckenderen Corona-Mutationen haben Bund und Länder zudem bestimmte Öffnungsschritte an eine Inzidenz unter 35 gekoppelt.

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Corona-Fallzahlen des RKI – ein Überblick

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.434.446 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 27.02., 3.10 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.247.150 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 69.888.

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Definition: Was ist der R-Wert und wie hoch ist er aktuell?

Der bundesweite R-Wert lag laut Lagebericht des RKI vom Freitag bei 1,01 (Vortag: 0,92). Liegt der R-Wert über eins, steckt ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen an. Liegt der Wert unter eins, verringert sich die Zahl der Neuinfektionen langfristig. Das RKI meldet den aktuellen R-Wert in der Regel abends.

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Datum 26. Februar 25. Februar
4-Tage-R-Wert 1,01 0,92
7-Tage-R-Wert 1,08 1,05

Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht einen sogenannten 7-Tage-R-Wert an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert am 26. Februar bei 1,08. Am Vortag lag er bei 1,05. Dieser Wert bildet das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen ab.

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Corona-Zahlen: Warum schwanken die RKI-Zahlen häufig?

Die Fallzahlen und die daraus berechnete Sieben-Tage-Inzidenz des RKI können sich stark von den veröffentlichten Zahlen der örtlichen und Landesgesundheitsämter unterscheiden. Das hat diverse Gründe:

  • Die Uhrzeit, wann die Bundesländer neue Tagesstände übermitteln, variiert von Land zu Land
  • Unter Umständen gibt es dabei sogar an einem Tag mehrere Schwankungen
  • Manchmal kommt es auch zu Übertragungsfehlern der Fallzahlen zwischen den einzelnen Meldestellen
  • Stellt ein Labor einen Fall fest, übermittelt es diesen an die örtliche Gesundheitsbehörde, von dort gehen die Daten an das Landesgesundheitsamt
  • Dort werden alle Meldungen aus einem Bundesland gebündelt und dann gesammelt an das RKI übertragen
  • Weil der Ablauf des sogenannten Meldesystems für Infektionskrankheiten noch immer nicht vollständig digitalisiert ist, kann es auch passieren, dass Daten erst einen Tag verspätet beim RKI eintreffen

Für die einzelnen Bundesländer übermittelt das RKI die folgenden Gesamtzahlen (nachgewiesene und gemeldete Infektionen, Datenstand 27. Februar):

Bundesland Infektionszahlen
Nordrhein-Westfalen 530.703
Bayern 435.224
Baden-Württemberg 315.572
Sachsen 193.707
Hessen 187.791
Niedersachsen 163.594
Berlin 128.936
Rheinland-Pfalz 101.823
Brandenburg 76.224
Thüringen 75.947
Sachsen-Anhalt 60.236
Hamburg 51.450
Schleswig-Holstein 42.235
Saarland 28.797
Mecklenburg-Vorpommern 24.313
Bremen 17.894

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