Badeunglück

Deutscher ertrinkt vor Mallorca: Zwei Tote in einer Woche

| Lesedauer: 2 Minuten
So werden Badeunfälle vermieden

So werden Badeunfälle vermieden

Der Sommer ist da und damit ist die Badesaison eröffnet. Jedoch gibt es jedes Jahr viele Badeunfälle, die zum Tod führen. Damit aus dem Badespaß nicht Ernst wird, sehen Sie im Video die wichtigsten Regeln.

Beschreibung anzeigen

Berlin  Es ist der zweite Badetod eines Deutschen auf Mallorca innerhalb kurzer Zeit. Der Rentner war mit seiner Frau und Tochter im Urlaub.

Auf Mallorca ist erneut ein deutscher Urlauber ertrunken. Der Rentner kam am Freitagnachmittag vor Peguera im Südwesten der spanischen Mittelmeerinsel ums Leben, wie die Regionalzeitung "Diario de Mallorca" und andere Medien am Samstag berichteten. Die Deutsche Staatsbürgerschaft des Mannes wurde von der mallorquinischen Polizei bestätigt. Der Tote sei 1940 geboren, hieß es.

Der Deutsche war Medienberichten zufolge mit seiner Frau und seiner Tochter im Urlaub auf Mallorca. Der Badeunfall ereignete sich gegen 16.00 Uhr am Strand von Palmira, etwa 25 Kilometer westlich von Palma, der bei deutschen Touristen sehr beliebt ist. Rettungsschwimmer sahen den Rentner plötzlich bewusstlos auf der Wasseroberfläche treiben. Sie zogen ihn aus dem Wasser. Die Wiederbelebungsversuche blieben jedoch erfolglos.

Mallorca: Zwei deutsche Badetote in kurzer Zeit

Es ist bereits der zweite deutsche Badetod auf Mallorca innerhalb einer Woche. Bereits am Montag starb ein älterer Mann (Mitte 70) an der Küste von Santa Ponça im Südwesten der Insel. Am vergangenen Freitag ertrank ein 71-jähriger Tourist aus Deutschland vor der Küste von Formentera, südlich von Mallorca. Und bereits in den Wochen zuvor hatte es mehrere Todesfälle an den Stränden der Balearen gegeben. Auch die Zahl der Rettungen von Badegästen habe deutlich zugenommen, schrieb die "Mallorca Zeitung".

Noch am Freitag hatten die Rettungsschwimmer auf Mallorca demonstriert. Mit Leichensäcken und Holzkreuzen wollten sie auf den Ernst der Lage aufmerksam machen. "Dienstverlängerung - zu viele Tote außerhalb der Arbeitszeit" stand in deutscher Sprache auf einem Plakat, das an einem der Wachtürme der Rettungsschwimmer am Balneario 6, dem Ballermann, hing. Die Rettungsschwimmer fordern mehr Geld, mehr Kollegen und auch eine längere Strandaufsicht. (dpa/fmg)

Dieser Text erschien zuerst auf www.morgenpost.de