Autoverkehr

Hessen: Todesfahrer soll Kinder vorsätzlich erfasst haben

In Witzenhausen (Hessen) ist ein 30-jähriger Autofahrer in eine Schülergruppe gerast. Ein Mädchen überlebte den Unfall nicht.

In Witzenhausen (Hessen) ist ein 30-jähriger Autofahrer in eine Schülergruppe gerast. Ein Mädchen überlebte den Unfall nicht.

Foto: dpa

Witzenhausen/Berlin  Am vergangenen Freitag fuhr ein 30-Jähriger in eine Gruppe von Schulkindern. Nun wurde bekannt, dass er offenbar vorsätzlich handelte.

Am Freitag erschütterte ein tödlicher Verkehrsunfall die nordhessischen Gemeinde Witzenhausen im hessischen Werra-Meißner-Kreis: Ein Kind starb, zwei weitere wurden schwer verletzt. Nun wurde bekannt, dass der 30-jährige Autofahrer vorsätzlich die Gruppe von Schulkindern erfasst haben soll.

Nach Aussage eines Zeugen bestehe der dringende Verdacht, dass der Mann eine "aktive Lenkbewegung in Richtung der Grundschüler getätigt und folglich den Tod eines Kindes und die Verletzung mehrerer Kinder vorsätzlich herbeigeführt hat", teilten die Polizei in Eschwege und die Staatsanwaltschaft Kassel am Montag mit.

Unfall in Witzenhausen: Achtjährige gestorben

Bei dem Vorfall wurden mehrere Schülerinnen und Schüler auf dem Fußweg vom Auto des 30-Jährigen erfasst. Ein achtjähriges Mädchen erlag wenige Stunden nach dem Unfall im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Zwei Mädchen im Alter von sieben und acht Jahren wurden schwer verletzt.

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Der festgenommene Fahrer selbst kam inzwischen in die Psychiatrie.

(raer/afp/dpa)