Corona

Omikron-Variante laut RKI in jedem Bundesland nachgewiesen

| Lesedauer: 2 Minuten
Omikron-Variante: Was bisher bekannt ist

Omikron-Variante: Was bisher bekannt ist

Zwei Studien aus Großbritannien zeigen, dass Corona-Infektionen bei der hoch ansteckenden Omikron-Variante im Vergleich zur Delta-Variante seltener zu einem Krankenhausaufenthalt führen. Ein Erklärvideo fasst den bisherigen Kenntnisstand zu Omikron zusammen.

Beschreibung anzeigen

Berlin.  Die Omikron-Variante des Coronavirus verbreitet sich immer weiter: Laut RKI-Wochenbericht wurde es in jedem Bundesland nachgewiesen.

Omikron ist mittlerweile auch in Deutschland auf dem Vormarsch, so die Schlussfolgerung des Robert Koch-Instituts (RKI) in seinem Wochenbericht von Donnerstag. Obwohl die Delta-Variante des Coronavirus bundesweit am häufigsten auftritt, sei der Anteil an nachgewiesener Omikron-Infektionen in den letzten Wochen deutlich angestiegen. Mittlerweile sei die Mutante in jedem Bundesland nachgewiesen worden.

"Bis zum 21.12.2021 wurden in Deutschland 441 durch Genomsequenzierung bestätigte Fälle der VOC Omikron übermittelt sowie 1.879 weitere Verdachtsfälle mit variantenspezifischem PCR-Befund", schreibt das Institut im aktuellen Überblick. Zum Vergleich: Nur einen Tag später gab das RKI auf der Übersichtsseite die Zahl der sicher nachgewiesenen und wahrscheinlichen Omikron-Fälle in Deutschland mit 3198 an - laut neuer Daten seien seit Ende November 810 Fälle dazugekommen. In den kommenden Wochen sei weiterhin mit einer starken Zunahme von Omikron-Fällen zu rechnen.

Omikron: Verlauf laut RKI milder als erwartet

Obwohl es sich um eine hochansteckende Variante handelt, gibt das RKI in einem Punkt Entwarnung: Bisherige Meldedaten würden zumindest bei vollständig Geimpften und Geboosterten auf milde Infektionsverläufe hindeuten. Überwiegend seien keine bis milde Symptome gemeldet worden, vor allem Schnupfen, Husten und Halsschmerzen.

Dem Wochenbericht zufolge mussten bisher 28 Omikron-Infizierte im Krankenhaus behandelt werden. Eine Person sei nachweislich gestorben.

RKI mahnt: Auch an Feiertagen Kontakte beschränken

Das RKI rät, sich bei ersten Symptomen sofort zu isolieren und sich schnellstmöglich einem PCR-Test zu unterziehen. Weiterhin sollten auch über Weihnachten Reisen vermieden und Kontakte begrenzt werden. Lesen Sie auch: Weihnachtsessen: RKI warnt vor Fondue und Raclette

Bei Zusammenkünften sollten Abstandsregeln unbedingt beachtet, oft gelüftet und möglichst die Corona-Warn-App verwendet werden. Risikopatienten sollten nur besucht werden, wenn ein vollständiger Impfschutz vorliegt und zusätzlich ein Test gemacht wurde. (day)