Cessna-Unglück

Nach Flugzeugabsturz: Leichenteile in Ostsee entdeckt

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Die Unglücksmaschine Cessna 551 OE-FGR der Unternehmerfamilie Griesemann.

Die Unglücksmaschine Cessna 551 OE-FGR der Unternehmerfamilie Griesemann.

Foto: Ralf Winter

Riga.  Nach dem mysteriösen Absturz eines Kleinflugzeugs in die Ostsee läuft die Suche nach der Maschine. Nun wurden Leichenteile gefunden.

Ihr Flug sollte sie von Spanien nach Köln bringen – und endete in einer Tragödie. Ein Kleinflugzeug der Marke Cessna ist am Sonntag in die Ostsee gestürzt. Zuvor war das offenbar führerlose Flugzeug weit von seiner Route abgewichen. Was genau sich im inneren der Maschine abspielte und was zu dem Unglück führte, ist derzeit noch unklar.

Aus diesem Grund laufen die Ermittlungen derzeit auf Hochtouren – und auch die Suche nach dem Wrack und seinen Insassen. Zuständig sind dafür die lettischen Behörden, da das Flugzeug nahe der Küste des Landes abgestürzt ist.

Flugzeugabsturz in der Ostsee: Leichenteile entdeckt

Wie nun die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, sollen die Rettungskräfte in der Ostsee möglicherweise menschliche Körperteile im Meer gefunden haben. Wie die Sprecherin der lettischen Marine mitteilte, seien diese am Montagabend im Wasser entdeckt worden. Der Fund wurde laut dem Chef des lettischen Seerettungskoordinationszentrums inzwischen nach Ventspils, eine Stadt in der Nähe, gebracht und der Kriminalpolizei übergeben.

Die Suche nach der Unglücksmaschine läuft derweil weiter. Derzeit seien Schiffe der lettischen Marine und des Grenzschutzes im Einsatz, berichtet die dpa. Mehrere Fragmente des Flugzeugs sollen bereits gefunden worden sein. Nun soll auch mit der Suche unter Wasser begonnen werden. Die Behörden gehen derzeit davon aus, dass die Maschine am Ort des Absturzes gesunken ist.

Zuvor war das Flugzeug zunächst von Kampfjets der französischen, dann der deutschen und schließlich der dänischen Luftwaffe begleitet worden, nachdem der Kontakt ins Cockpit abgebrochen war. Zuvor habe der Pilot laut "Bild" Druckprobleme in der Kabine gemeldet. Mehrere Piloten von Kampfjets gaben zudem an, niemanden im Cockpit gesehen zu haben. (nfz/mit dpa)

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.