Naturkatastrophe

Tonga: Erdbeben der Stärke 6,2 erschüttert die Inselgruppe

Videografik: So entstehen Tsunamis

Videografik: So entstehen Tsunamis

Nach einem Vulkanausbruch und einem Tsunami sind im Inselstaat Tonga im Südpazifik zahlreiche Menschen in höher gelegene Gebiete geflohen. Die Videografik erläutert, wie Tsunamis entstehen.

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Berlin  Kurz nach dem Vulkanausbruch in Tonga folgt eine neue Naturkatastrophe: Die Inselgruppe wurde von einem Erdbeben erschüttert.

Tonga wurde von einem starken Erdbeben erschüttert, wie mehrere Portale wie "VolcanoDiscovery" zeigen. Die Inseln traf ein Beben der Stärke 6,2.

Laut der britischen "Express" ereignete sich das Erdbeben 216 Kilometer westnordwestlich der Region Panga. Das Epizentrum lag zwischen den Inseln Tonga und der Region Lau.

Auf einigen Inseln könnte möglicherweise ein Schütteln zu spüren gewesen sein. Berichten zufolge seien Erschütterungen bei den meisten Inselgruppen allerdings nicht zu stark ausgefallen. Berichten zufolge sei auch die Wahrscheinlichkeit einer Tsunami-Gefahr gering.

Erdbeben in Tonga: Todesfälle unwahrscheinlich

Laut United States Geological Survey (USGS) sei die Wahrscheinlichkeit von Todesfällen durch Erschütterungen sowie die Wahrscheinlichkeit von wirtschaftlichen Verlusten durch Gebäudeschäden ebenfalls gering.

Glücklicherweise habe es zudem keine Menschen im Umkreis von 100 Kilometer um den Aufprall gegeben. Das jüngste Erdbeben folgte nur wenige Stunden nach einem ersten Beben.

Erdbeben folgt auf dramatischen Vulkanausbruch

Das Erdbeben ereignete sich kurz nach dem jüngsten Vulkanausbruch in Tonga: Der Ausbruch des Unterseevulkans hat erhebliche Schäden hinterlassen.

Der Ausbruch löste Tsunamis und Überschwemmungen aus. Seit dem 15. Januar summierten sich die Berichte über Verletzte und Tote. (day)