Corona-Lockdown

In diesen Bundesländern dürfen Baumärkte jetzt wieder öffnen

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Berlin.  Trotz Lockdown sind erste Garten- und Baumärkte offen. Je nach Bundesland unterscheiden sich die Regeln - das soll sich bald ändern.

Gartenmärkte offen: Für Blumen ins nächste Bundesland fahren

Es wird wohl zu Einkaufstourismus für Frühblüher und Balkonpflanzen kommen. In vielen Bundesländern können die Menschen wieder selbst im Gartencenter einkaufen - in Berlin noch nicht.

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  • Die Geschäfte in Deutschland sind während des Lockdowns schon seit Monaten geschlossen
  • Ausnahmen gibt es aber für Baumärkte und Gartencenter. Allerdings sind die Regeln nicht in jedem Bundesland gleich
  • Was in welchem Bundesland gilt, erfahren Sie hier

Sie sind die Vorboten eines politischen Frühlings: die Bau- und Gartenmärkte. Die Temperaturen steigen, Beete wollen gepflegt und Balkonkästen bepflanzt werden. In den meist großzügig gebauten Hallen kann man anderen Menschen zu dem gut ausweichen. Gartencenter und Baumärkte sind deshalb schon in einigen Bundesländern geöffnet. Teilweise war es den Betreibern sogar schon vor den Friseuren gestattet, zu öffnen. Diese dürfen seit 1. März wieder Kunden empfangen. Genau wie für die Friseure soll beim Corona-Gipfel am Mittwoch auch für die Gartencenter und Baumärkte eine einheitliche Regelung beschlossen werden.

Wann die Baumärkte und Gartencenter in den 16 Bundesländern wieder öffnen sollen und wo sie bereits geöffnet haben, zeigt dieser Überblick. Geschäfte für Gartenbedarf haben dabei einen entscheidenden Vorteil: Für den Verkauf von Schnittblumen, kurzfristig verderblichen Topfpflanzen sowie für Gemüsepflanzen und Saatgut werden in vielen Ländern schon früher Ausnahmen gemacht.

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Corona-Lockdown: Hier haben die Baumärkte und Gartencenter wieder geöffnet

  • Bayern: Ab dem 1. März dürfen neben Blumenläden und Gartencentern im Freistaat auch Baumärkte wieder für Privatpersonen öffnen. Das hat der Bayerische Landtag beschlossen. Allerdings gelten – wie beispielsweise auch in Supermärkten – strikte Quadratmeter-Beschränkungen pro Person in den Geschäften.
  • Sachsen-Anhalt: Auch hier sollen Kunden ohne Gewerbeschein wieder regulär ab dem 1. März Baumärkte und Gartencenter besuchen können.

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Lockdown-Lockerung: In diesen Bundesländern haben nur Gartencenter wieder geöffnet

  • Niedersachsen: Während im angrenzenden Schleswig-Holstein auch die Baumärkte wieder öffnen, ändert sich in Niedersachsen für Privatkunden nichts. In dem Bundesland haben Gartencenter bereits seit dem 13. Februar wieder geöffnet. Die Gartenabteilungen von Baumärkten dürfen ebenfalls öffnen, die übrige Verkaufsfläche bleibe jedoch weiter gesperrt. Das Sortiment ist teilweise allerdings begrenzt. Welche Läden genau geöffnet sind und was verkauft wird, darüber informieren die Betreiber der Märkte im Internet.
  • Bremen: In dem kleinen Bundesland haben Gartencenter bereits seit 22. Februar 2021 wieder geöffnet. Auch hier ist das Sortiment teilweise minimiert, die Anbieter informieren darüber auf ihren Webseiten.

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  • Nordrhein-Westfalen: In Nordrhein-Westfalen haben Gartencenter seit Mitte Februar wieder geöffnet. Ob demnächst Baumärkte wieder öffnen können, ist unklar. Auch im bevölkerungsreichsten Bundesland grenzen viele Gartenmärkte ihr Sortiment ein.
  • Schleswig-Holstein: Seit dem 1. März dürfen auch Privatkunden Gartencenter und Blumenläden wieder zu den regulären Öffnungszeiten besuchen.
  • Hessen: Auch in Hessen öffneten die Gartencenter schon Mitte Februar wieder ihre Türen für Privatkunden. Es gelten dieselben Einschränkungen wie in den anderen Bundesländern.

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  • Brandenburg: Hier dürfen seit dem 1. März Gartenbaumärkte wieder für Kunden ohne Gewerbeschein öffnen.
  • Mecklenburg-Vorpommern: In dem Nord-Bundesland sind seit Montag neben den Friseuren auch die Gartenbaucenter und Baumschulen geöffnet.
  • Rheinland-Pfalz: Hier dürfen Gartencenter und Baumärkte im Freien wieder ihre Türen für Kundschaft öffnen. Außenbereiche der Baumärkte dürfen nur „gartencentertypisches Sortiment“ verkaufen.
  • Saarland: Außenbereiche von Gärtnereien, Gartenbaubetrieben und Gartenmärkten dürfen öffnen.
  • Thüringen: Auch in dem mitteldeutschen Bundesland traten zum Monatswechsel Lockerungen in Kraft. Seitdem dürfen Baumschulen, Gartenmärkte, Gärtnereien- und Floristikbetriebe wieder aufmachen.
  • Baden-Württemberg: In Baden-Württemberg hat die Frage nach Lockerungen der Corona-Maßnahmen gut zwei Wochen vor der Landtagswahl eine besondere Brisanz. Am Montag öffneten hier neben Friseuren auch Gärtnereien, Gartenmärkte und Blumenläden.

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Corona-Maßnahmen: In einigen Ländern bleibt es bei „Click and Collect“

In Hamburg bleiben Gartencenter und Baumärkte laut Senatssprecher bis auf Weiteres geschlossen. Es gibt Befürchtungen, dass das gerade in der Region um die Hansestadt für Einkaufstourismus sorgen könnte. Im südlich angrenzenden Niedersachsen und nördlich von Hamburg, in Schleswig-Holstein, kann man zumindest schon wieder Pflanzen einkaufen. Lesen Sie auch:

Trotzdem beharrt der Senat auf der „Click&Collect“-Regelung, wie einige andere Bundesländer auch. In Berlin gibt es ebenfalls zunächst noch keine weiteren Lockerungen für Baumärkte und Gartencenter. Das gilt auch für Hessen und Sachsen. Privatkunden können bei vielen Baumärkten allerdings Ware abholen, die sie online bestellt haben.

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Trotz Corona: Bayern denkt schon an die Biergärten

Bund und Länder beraten zwar am Mittwoch über Öffnungsstrategien aus dem Lockdown, viele Bundesländer haben aber schon vorher Stufenpläne für Lockerungen vorgelegt. Jedes Mal werden weitere Öffnungsfantasien geweckt. Hotels, Restaurants, Kneipen? Kommt Biergarten nicht von Garten? Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) meint, die Öffnung der Außengastronomie wäre ein „geschickter Schachzug“, da viele Menschen ins Freie drängten.

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