Beliebt: Warum ein Wohnmobilhafen am Zeulenrodaer Meer so viele Besucher begeistert

Zeulenroda-Triebes  Wohnmobilhafen am Strandbad ist im Ranking in Thüringen auf Platz 1

Tino Wolf, Besitzer des Wohnmobilhafens, freut sich über die gute Resonanz auf seinen Platz. Auch wenn die Idee für solch einen Platz aus einer Laune heraus entstanden ist, so hat er es nie bereut, hier in unmittelbarer Nähe zum Strandbad am Zeulenrodaer Meer investiert zu haben.  

Tino Wolf, Besitzer des Wohnmobilhafens, freut sich über die gute Resonanz auf seinen Platz. Auch wenn die Idee für solch einen Platz aus einer Laune heraus entstanden ist, so hat er es nie bereut, hier in unmittelbarer Nähe zum Strandbad am Zeulenrodaer Meer investiert zu haben.  

Foto: Heidi Henze

Der Wohnmobilhafen am Strandbad am Zeulenrodaer Meer macht Furore. Stetig sind die 17 Stellplätze gut gefüllt, mittlerweile gibt es kaum eine Nacht, in der nicht Gäste mit ihren Wohnmobilen am Strandbad am Zeulenrodaer Meer nächtigen. Die Gäste kommen nicht nur in den Sommermonaten, sondern auch im Winter und im Herbst, im Frühjahr sowieso.

Im Internetranking der schönsten Stellplätze für Wohnmobile rangiert der Zeulenrodaer deutschlandweit auf Platz neun und in Thüringen belegt er sogar den ersten Platz. Auf der Website Pro Mobil gibt es bereits 75 Einschätzungen über den Wohnmobilhafen und alle wurden von den Gästen mit der Höchstpunktzahl Fünf versehen. Ein bisschen stolz ist der Besitzer Tino Wolf da schon. Fast täglich ist er inzwischen auf seinem Platz anzutreffen.

„Es war eigentlich eine richtige Schnapsidee“

Das es sich einmal so entwickeln werde, habe der Schleizer vor drei Jahren auch nicht gedacht. „Es war eigentlich eine richtige Schnapsidee“, sagt er heute. Als er die Anlage in unmittelbarer Nachbarschaft des Strandbades im Bleichenweg gebaut hat, achtete er darauf umzusetzen, was er als leidenschaftlicher Wohnmobil-Besitzer selbst von einem Stellplatz erwartet.

Dass die Gäste so zufrieden sind, liege wohl auch daran, dass sie genügend Platz haben, um ein Sonnendach ausfahren und ihre Stühle und einen Tisch vor ihrem Gefährt aufstellen zu können, sagt der Besitzer des Wohnmobilhafens. „Sie haben einen Stromanschluss und alles basiert auf eine Menge Vertrauen, wie es unter Campern üblich ist.“

Gäste kommen gezielt nach Zeulenroda

Die Gäste die es nach Zeulenroda ziehe, kommen gezielt, seien Wiederholungstäter oder auf der Durchreise bleiben nur eine Nacht, erzählt Wolf. „Aus der einen Nacht wird dann auch gleich mal eine Woche. Es gefällt den Urlaubern hier so gut“, erzählt der Besitzer des rund 1600 Quadratmeter großen Platzes. Waren es 2016 noch 330 Gäste, kamen 2017 schon 710 Urlauber und 2018 waren es sogar 1108.

Mit ihren Wohnmobilen kommen sie aus dem Fränkischen, dem Burgenlandkreis, aus Völklingen im Bundesland Saarland oder aus dem Landkreis Stade und vielen Orten mehr. Auch keine Seltenheit sei, dass Urlauber aus Schweden, den Niederlanden, Finnland oder der Schweiz hier Station machen, sagt Tino Wolf.

Sollte der Zeulenrodaer Wohnmobilhafen einmal ausgebucht sein und es kündigen sich weitere Gäste an, dann besteht mittlerweile ein Netzwerk und Tino Wolf kann Stellplätzen in Ploten und in weiteren umliegenden Plätzen vermitteln.

Im Durchschnitt lassen die Gäste täglich 35 Euro in der Stadt

„Es ist traumhaft schön, ihr wisst gar nicht, was ihr hier habt“, sagen seine Gäste. Schließlich werden sie auch entsprechend verwöhnt, bekommen die Brötchen jeden Tag vom Zeulenrodaer Bäcker, haben einen Pizza-Service aus der Stadt oder können in Zeulenroda einkaufen gehen. Im Durchschnitt lassen die Gäste täglich 35 Euro in der Stadt. Die positiven Auswirkungen sind also neben der Werbung für die Region auch in der Stadt spürbar, sagt Tino Wolf. Die Urlauber nutzen sehr gerne den Karpfenpfeifer-Informationsdienst, um Angebote aus der Region zu studieren. Die Touristinformation versorgt Tino Wolf zu diesem Zweck mit den nötigen Informationen. Und die Zusammenarbeit mit den dortigen Mitarbeitern und auch mit dem Gastwirt des Standbades klappe sehr gut, sagt er.

Der Schleizer träumt davon, seinen Wohnmobilhafen noch erweitern zu können. Ob das ­gelingen wird, hänge vom Grundstückserwerb ab, wie er sagt. Doch er ist optimistisch und freut sich erst einmal auf viele interessante Gäste in diesem Jahr und auf die Geschichten, die Reisende immer mitbringen.