In Plauen möglicherweise Bomben gefunden

Plauen.  Experten werden am 17. Juli das Gelände absuchen.

Im sächsischen Plauen wurden möglicherweise Bomben gefunden (Symbolfoto).

Im sächsischen Plauen wurden möglicherweise Bomben gefunden (Symbolfoto).

Foto: Friso Gentsch / dpa

Auf Baustellen an der Syra- und an der Bleichstraße befinden sich metallische Gegenstände im Boden, bei denen es sich um Weltkriegsbomben handeln könnte.

Am Freitag, 17. Juli, werden Experten das Gelände absuchen, am Samstagmorgen, 18. Juli, werden diese dann freigelegt. Sollte es sich um eine oder mehrere Bomben handeln, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst vor Ort entscheiden, in welchem Umkreis zu evakuieren ist.

Für eine 250-Kilo-Bombe gilt in Sachsen ein Radius von einem Kilometer. Folgende Einrichtungen der Stadt Plauen bleiben daher am Samstag (18. Juli) geschlossen: Das Vogtlandmuseum, das Spitzenmuseum und die Galerie e.o.plauen und die Vogtlandbibliothek. Das Einwohnermeldeamt ist aktuell aufgrund der Corona-Pandemie samstags generell für Besucherverkehr geschlossen. Die Tourist-Info reagiert auf den aktuellen Fall – im Fall einer Evakuierung ist die Einrichtung geschlossen, ansonsten ist sie von 10 – 14 Uhr geöffnet.

Die öffentliche Altstadtführung am 18. Juli, 11 Uhr, fällt aus. Die Stadtführung „Faszination Plauener Spitze“ wird vom 18. Juli, 14 Uhr auf den 1. August, 14 Uhr verschoben.

Die für den 18. Juli geplante Eröffnung des „Raums der Vögte“ in der Dauerausstellung des Vogtlandmuseums wird verschoben. Der neue Termin dafür ist der 22. August. Weitere Informationen diesbezüglich stehen unter www.vogtlandmuseum-plauen.de.

Im Fall der polizeibehördlichen Evakuierung sind alle verpflichtet, ihren Aufenthaltsort in diesem Bereich zu verlassen. Sollte sich der Fund einer Bombe bestätigen, werden sich am Samstag, 18. Juli, ab 7.30 Uhr die Evakuierungsteams aus Feuerwehr und Mitarbeitern der Stadtverwaltung treffen und beginnen dann mit der Evakuierung. Das gesamte zu evakuierende Gebiet wird dann durch die Polizei abgesperrt werden, das heißt, es geht nur noch raus und nicht rein, mit Bus oder Bahn, mit Auto oder Krad oder zu Fuß.

Von der Evakuierung sind voraussichtlich rund 17.000 Menschen betroffen, davon viele ältere Menschen, die zur Risikogruppe hinsichtlich einer Corona-Ansteckung gehören.

www.plauen.de/bombe