Saale-Holzland. Wie die Patientin die neue Klinik findet und was es dort alles geboten wird.

„Ein sehr schönes Haus.“ Annette Panhans, die erste Patientin der neuen Orthopädischen Rehaklink in Eisenberg, war begeistert vom neuen Gebäude. Es fühle sich mehr an wie in einem Hotel. Ein Lob, über das sich nicht nur der stellvertretende Landrat Johann Waschnewski (CDU) und Eisenbergs Bürgermeister Michael Kieslich (CDU), sondern vor allem das Team der Reha sehr freute.

Annette Panhans hatte vor acht Tagen an den Waldkliniken eine neue Hüfte bekommen und trat nun am Donnerstag direkt auf dem Klinikgelände ihre Reha an. Die Rehaklinik hat damit nach der offiziellen Eröffnungsfeier vor rund zwei Wochen auch ihren operativen Betrieb aufgenommen. „OP und Reha in einem Haus – das ist schon viel wert“, lobte Panhans, die an ihrem Geburtstag in die Rehaklinik eincheckte und in Begleitung ihres Mannes kam. Empfangen wurde sie deshalb nicht nur mit stehenden Ovationen, sondern auch mit einer Geburtstagstorte. Für Annette Panhans waren das Gänsehaut-Momente. „Der Empfang war wirklich überwältigend“, sagte sie gerührt.

Saale-Holzland: Patientin durfte zur Eröffnung das rote Band durchschneiden

Als offiziell erste Patientin der Rehaklinik wurde ihr auch eine besondere Ehre zuteil: Sie durfte zur Eröffnung das rote Band durchschneiden. Danach nahm sie ihr Zimmer in Augenschein und freute sich über den Ausblick in den Wald, auch wenn noch das ein oder andere Baufahrzeug unterwegs war, um den Außenbereich fertigzustellen.

Groß ist die Freude natürlich auch im gesamten Reha-Team, jetzt den Therapiebetrieb aufnehmen zu können. „Ich bin total glücklich, dass wir heute richtig loslegen können“, sagte Reha-Chefärztin Dr. Yvonne Böhme. „Wir haben ein ganz tolles Team und es macht echt viel Spaß“, ergänzte Katja Kieslich, Leiterin der Physiotherapie.

Im Hintergrund von links: Susan Weissenburg (Leitung Pflege), Katja Kieslich (Leitung Therapie), Sylvia Dirscherl (Verwaltungsleiterin Reha) und Dr. Yvonne Böhme (Chefärztin).
Im Hintergrund von links: Susan Weissenburg (Leitung Pflege), Katja Kieslich (Leitung Therapie), Sylvia Dirscherl (Verwaltungsleiterin Reha) und Dr. Yvonne Böhme (Chefärztin). © OTZ | Waldkliniken Eisenberg

Mit ihrer neuen Orthopädischen Rehaklinik bieten die Waldkliniken den kompletten Genesungsprozess in der Orthopädie an einem Ort – von der ersten Diagnose bis zur Anschlussheilbehandlung. Dafür investierten die Waldkliniken 39,5 Millionen Euro komplett aus Eigenmitteln und schaffen 75 neue Arbeitsplätze, wie es in einer Mitteilung heißt. Bis zu 151 Gäste erhalten in der neuen Rehaklinik eine Therapie nach modernsten Standards. Die neue Orthopädische Rehaklinik dockt dabei an den bereits bestehenden Klinikkomplex der Waldkliniken Eisenberg an.

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Während der Reha wohnen die Gäste in 134 Einzelzimmern, sieben behindertengerechten Zimmern oder in den drei PKV-Suiten, alle mit Blick ins Grüne. Die Orthopädische Rehaklinik verfügt über Therapieräume, eine Turnhalle, einen Spa-Bereich mit Schwimmbad inklusive Gegenstromanlage, Tretbecken und Sauna. Im Restaurant genießen die Gäste Gerichte aus regionalen Zutaten, „die weder nach Krankenhaus noch nach Reha schmecken“, heißt es.

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Die Waldkliniken Eisenberg und mit ihr die Orthopädische Rehaklinik gehören nicht zu einem KlinikKonzern, sondern sind ein kommunales Haus. Hauptgesellschafter ist der Saale-Holzland-Kreis, Mindergesellschafter das Universitätsklinikum Jena.