Meine Meinung zum Strandbad und Co

Heidi Henze, Redaktion Zeulenroda

Heidi Henze, Redaktion Zeulenroda

Foto: Peter Michaelis

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Auch wenn einige Stadträte glauben, dass die Entwicklung des Tourismus zuviel Geld kostet, was die Stadt Zeulenroda-Triebes bekanntlich nicht zur Verfügung hat, so bin ich der Meinung, dass diese durch die Vorgänger des politischen Gremiums angeschobenen und ausgeführten Aktivitäten jetzt nicht ignoriert werden können. Auch sie haben sich etwas dabei gedacht und versucht, über den Tellerrand zu blicken. Wenn ich mir vorstelle, dass die Stadt zwar das Wasser vor der Tür hat, aber keine Strandbäder und keinen Panoramaweg, dann würde nicht nur das wilde Baden vorprogrammiert sein, sondern ein tolles Fleckchen Erde dahinvegetieren. Die Strandbäder werden angenommen und auch der sanfte Tourismus auf dem Talsperrengewässer mit den vielen Stand up Paddler, den Segelbooten und den Badegästen, wie am Wochenende zu sehen war. Ich meine, es fehlt das nötige Fingerspitzengefühl einiger Verantwortlicher. Wenn die Wetter-App schönes Wetter für Nachmittag anzeigt, dann muss eben flugs reagiert werden und Rettungsschwimmer parat stehen. Dann müssen eben auch die Automaten für die Eintrittsgelder funktionieren. Es kann doch nicht sein, dass es seit der Eröffnung der Strandbäder nicht möglich ist, dass die Eintrittsgelder geregelt fließen. Und wenn nicht, dann gibt es Leuchtbänder für diejenigen, die ihren Obolus bezahlt haben. Die sind dann auch aus entsprechender Entfernung für alle sichtbar.

Der Panoramaweg als Leuchtturm mit den tollen Blicken aufs Zeulenrodaer Meer, hat eine Wirkung, die, wie es sich zeigt, weit über die Stadt hinausragt. Bei schönem wie auch schlechtem Wetter ist er nicht nur ein Ort für sportliche Betätigung, sondern auch für soziale Kontakte. Schnell kommt man an den Geräten miteinander ins Gespräch. Dass der Panoramaweg das Strandbad kreuzt, ist doch schließlich beim Bau eine Lösung gewesen, um auch den Tier- und Umweltschutz gerecht zu werden. Kautz und Co. erforderten damals die entgegengesetzt zur eigentlichen Planung verlaufende Wegführung. Vielleicht sollte man einfach versuchen, aus dem Strohhalm der gereicht wird, etwas Vernünftiges zu entwickeln. Auch mit wenig Geld, aber ein bisschen Engagement und Tatendrang sollte doch so manches möglich sein.

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